TSV Schwabmuenchen 1863 e.V.
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08.08.2014

In Bad Kötzting verloren

  5:0   

    1. FC Bad Kötzting                    TSV Schwabmünchen

 

 

Von Gerd Huber

Bad Kötzting Der TSV Schwabmünchen stürzt immer noch bedrohlicher und tiefer in die Krise. Am Samstag kassierte der  Fußball-Bayernligist beim zuletzt ebenso erfolglosen Aufsteiger 1. FC Bad Kötzting nicht nur eine verdiente 0:5-Klatsche, sondern zugleich die höchste Pleite in der noch jungen Schwabmünchner Bayernligageschichte.  Dazu hagelte es für den noch einzig gesund verbliebenen Innenverteidiger Niklas Bauer wegen einer Notbremse bereits früh die rote Karte. Das alles zusammen führt zu der allgemeinen Erkenntnis, dass die Schwarz-Weißen in dieser Verfassung ungebremst in Richtung Landesliga marschieren.

Quo vadis TSV Schwabmünchen? Ohne Sieg und zunehmend schwindendem Selbstvertrauen, eine äußerst wacklige Abwehr, ein bemühtes aber überfordertes Mittelfeld und im Angriff höchstens ein laues Lüftchen. Da kann selbst einer der besten Torhüter dieser Liga, Kapitän Sebastian Steidle,  nicht mehr alleine die Kastanien für seine Vorderleute aus dem Feuer holen. Dabei waren die Schützlinge von Trainer Guido Kandziora in den ersten zwanzig Minuten keineswegs das schlechtere Team. Aber nach dem 1:0 von Filip Trantina (23.) und erst recht nach dem wenig später verhängten Feldverweis für Niklas Bauer krachte die TSV-Truppe wie ein Kartenhaus in sich zusammen. Übrigens fiel der Rückstand wie alle anderen noch folgenden Gegentreffer stets nach krassen individuellen Fehlern einzelner Schwabmünchner Akteure. Das zeigt einerseits die Unerfahrenheit der blutjungen Menkinger Mannschaft und andererseits die mit jedem Misserfolg noch größer werdende Verunsicherung. Doch auch vor dem nächsten Kellerduell am Mittwoch um 18.30 Uhr im Ivo-Moll-Stadion gegen Regionalligaabsteiger 1860 Rosenheim scheint diesbezüglich keine Besserung in Sicht. Denn mit Bauer (gesperrt), Krug, Zerle, Frey, Ngu’Ewodo und Rucht (alle verletzt) fehlen Trainer Kandziora vermeintliche Alternativen und eventuelle Hoffnungsträger.

„Der Kuschelkurs ist endgültig vorbei“, meinte der 46jährige A-Lizenzinhaber nach dem desaströsen Auftritt seiner Elf während der Woche im Pokal bei Türkspor Augsburg. Doch welcher Kurs der richtige ist, müssen die Verantwortlichen beim TSV Schwabmünchen möglichst schnell herausfinden. Eventuell auch mit personellen Veränderungen auf dem Transfermarkt oder der eigenen U23.  Denn sonst könnte man das gemeinsam ausgegebene Ziel, auch in der nächsten Saison Bayernliga-Fussball in der Singoldstadt zu präsentieren, bald aus den Augen verlieren. Noch sind genügend Punkte zu vergeben, aber der Abstand ans rettende Ufer wird mit jeder Niederlage größer.

 

1.FC Bad Kötzting  Häring (Tor), Oslovic, Lex, Süß, Faschingbauer, Weber (ab 66. Minute Mühlbauer), Hofner, Aschenbrenner, Frisch (ab 82. Minute Aichinger), Schambeck, Trantina (ab 63. Minute Psolahvec)

 

TSV Schwabmünchen Steidle (Tor), Bauer, Dietrich, Petereit, Önat (ab 72. Minute Schuch), Sedlmaier (ab 46. Minute Ritzer), Danke, Heinzinger (ab65. Minute Kefer), Uhde, Fischer, Raffler

 

Tore 1:0 (23.) Trantina,  2:0 (41.) Schambeck,  3:0 (60.) Hofner,  4:0 (69.) Oslovic, 5:0 (85.) Schambeck

 

Besondere Vorkommnisse Rote Karte für Bauer (Schwabmünchen/25./Notbremse)

 

Schiedsrichter Götz (Ettmandorf) - Zuschauer 350

 

 

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