TSV Schwabmuenchen 1863 e.V.
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TSV Schwabmünchen - TSV 1880 Wasserburg 4:1

Einen klaren Sieg schaffte der drittplatzierte TSV Schwabmünchen am Sonntagnachmittag gegen den zweitplatzierten TSV Wasserburg. Mit 4:1 konnten die Menkinger nach einer hervorragenden Leistung einen verdienten Sieg einfahren.

Das Spiel startete bereits fulminant, als Turgay Karvar in der dritten Minute den Ball nicht richtig traf und somit das 1:0 nur knapp verfehlte. Insgesamt war die erste Hälfte von einem sehr hohen Tempo geprägt, dominiert haben sie aber die Schwabmünchner. In der zwölften Minute kam es zur verdienten Führung, als Fatlum Talla mit einem wunderschönen Distanzschuss das obere Eck traf. Die Freude währte nicht lange, denn nachdem Keeper Stefan Brunner zunächst einen Freistoß klären konnte, saß der Nachschuss von Christoph Scheitzeneder.

Schwabmünchen macht munter weiter

Davon ließen sie die Schwabmünchner jedoch nicht beirren und machten mit ihrem Spiel munter weiter. Nach einem schönen Spielzug über Thomas Rudolph, der zu Rainer D’Almeida durchsteckte, konnte dieser den Keeper umlaufen und musste den Ball nur noch einschieben. Nur wenige Minuten später war es erneut Rainer D’Almeida, der sich durch die Abwehr kämpfte und das Leder erneut in die Maschen schob.

In der 52. Minute gab es dann eine riesen Chance durch Serhat Örnek, der im Alleingang auf das leere Tor zulief, jedoch nicht abschloss, sodass ein heran eilender Gegenspieler noch klären konnte. In der 62. Minute machte es Serhat Örnek aber besser, als er nach einem tollen Spielzug über Thomas Rudolph und Rainer D’Almeida zum 4:1-Endstand traf. Einen Wermutstropfen gab es in der 68. Minute, als Thomas Rudolph nach einem Foul mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden musste.

„Es ist ein total verdienter Sieg für uns. Alle Tore von uns waren gut herausgespielt. Meine Mannschaft hat heute eine sensationelle Leistung an den Tag gelegt. Ich habe vor dem Spiel nicht mit einem so hohen Sieg gerechnet, aber wir haben Wasserburg heute definitiv trocken gelegt“, so der zufriedene Schwabmünchen Coach Paolo Maiolo.

Thiele: Das beste Spiel

„Es war bisher das beste Spiel, was ich gesehen hab. Alle haben super gekämpft und bis zur letzten Minute alles gegeben. Die Abwehr hat heute klasse gespielt und auch gewisse Einzelspieler waren einfach top heute. Alles in allem hat heute alles geklappt“, so der glückliche Abteilungsleiter Germar Thiele nach dem Spiel.

Bericht von: Vanessa Bäumel

TSV Schwabmünchen - SpVgg Hankhofen-Hailing 2:0


Die Anspannung bei den Schwabmünchner war vor der Partie durchweg spürbar. Die Frage, wie die Mannschaft die Niederlage in Deisenhofen verkraftet hat, lag auch unausgesprochen in der Luft.

Und in den ersten Minuten war es auf dem Platz zu sehen, dass diese Partie nicht ganz spurlos an der Mannschaft vorbeigegangen ist. Die Schwabmünchner wirkten noch etwas verunsichert, doch es dauerte keine zehn Minuten, bis das Team um Kapitän Tim Uhde diese Verunsicherung mehr und mehr abwarf. Was dann folgte, war die Rückkehr zu alter Stärke. Gerade in der ersten Hälfte hatten die Hausherren über weite Strecken das Heft in der Hand, einzig in Sachen Torabschluss blieben die Jungs von Trainer Paolo Maiolo noch etwas schuldig.

In der ersten Druckphase nach gut zwanzig Minuten reihten sich die Torgelegenheiten aneinander, doch Zählbares sprang noch nicht heraus. So dauerte es etwas mehr als eine halbe Stunde, ehe der Ball über den sehr starken Fatlum Talla und Fahhad Barakzaie den Weg zu Tim Uhde fand, der sich aus gut 18 Metern ein Herz fasste und zur Führung einnetzte. Somit konnte Schwabmünchens Spielführer seine seit März 2018 anhaltende Torflaute auf durchaus sehenswerte Weise beenden.

Auch danach waren die Hausherren weiter am Drücker, verpassten es aber das durchaus verdiente 2:0 zu machen.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Schwabmünchner das Heft weiter in der Hand. Doch egal wer es versuchte, der zweite Treffer wollte nicht gelingen. Am nächsten dran war zuerst Rainer Da ´Almeida, der den verletzten Turgay Karvar auf der Außenbahn ersetzte, als er dem Ball von der Grundlinie aus nicht mehr genug Drall geben konnte, so dass dieser nur vor der Torlinie entlang am Erfolg vorbei rollte. Nur wenig später war Fatlum Talla drauf und dran, seine starke Leistung mit einem Treffer zu krönen. Doch sein Freistoß von halblinks strich knapp übers Kreuzeck.

Nach einer guten Stunden wurden die Gäste mutiger und kamen zu mehr Spielanteilen. Große Torgefahr strahlten sie dabei nie aus, einzig bei Standardsituationen wurde es gelegentlich brenzlig vor dem Schwabmünchner Tor.

Gerade in dieser Phase verpassten es die Gastgeber, mit sauber ausgespielten Kontern für die Entscheidung zu sorgen.

Traumfreistoß sorgt für die Entscheidung

Die Vorentscheidung fiel dann sechs Minuten vor dem Ende. Serhat Örnek marschierte auf das Hankofer Tor zu und wurde kurz vor dem Strafraum von Hankofens Brian Wagner unsanft gestoppt. Zur Überraschung aller zeigte der mäßige Schiedsrichter Michael Hochrinner Wagner für diese Aktion die Rote Karte. „Völlig überzogen“, urteilte sogar Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo nach der Partie. Serhat Örnek hingegen wars egal, denn den fälligen Freistoß zauberte er wunderschön zum 2:0 ins Kreuzeck.

So stand am Ende ein verdienter Schwabmünchner Sieg, was auch Hankofens Trainer Gerry Huber nach Spielende bestätigte. „Schwabmünchen vom Kopf wesentlich frischer als wir. So richtig torgefährlich sind wir in den 90 Minuten eigentlich nicht geworden“, bilanzierte Huber.

Mehr Zufriedenheit zeigte Paolo Maiolo: „Der Sieg war verdient“, stellt er fest, „aber wir hätten viel früher für Klarheit sorgen müssen“, schränkt er ein.

Trotz der durch die Ausfälle von Timo Prechtl (Muskelverletzung) und Turgay Karvar (Knie) nötigen Umstellungen agierten die Schwabmünchner über weite Strecken wie aus einem Guss. Maximilian Hannappel rückte für Prechtl in die Dreierkette, für ihn rückte meist Tim Uhde auf die Sechserposition. Rainer D´Almeida übernahm die freie Stelle auf der Außenbahn von Tirgay Karvar und legte dabei einen durchaus ordentliche Bewerbung für weitere Einsätze ab. Nur muss der junge Offensivmann im Abschluss noch Abgeklärter werden.

Schwabmünchen setzt sich mit dem Erfolg weiter in der Spitzengruppe fest und kann so relativ entspannt am kommenden Wochenende zum TSV Kottern ins Allgäu reisen.

Bericht von: Christian Kruppe

TSV Schwabmünchen - FC Ingolstadt 04 1:1

Die Bayernliga-Fußballer des TSV Schwabmünchen bleiben weiter ungeschlagen. Mit einem 1:1-Remis trennten sich die Menkinger und deren Gegner FC Ingolstadt II.

In der ersten Hälfte hatten die „kleinen Schanzer“ mehr Spielanteile und Schwabmünchen einige unnötige Ballverluste. Nach einer Viertelstunde gab es ein Foul von Max Hannappel. Den daraus resultierende Freistoß schoß der Schanzer Gordon Büch unhaltbar in den Winkel – ein Treffer, den so wohl nur wenige Fußballer in der Bayernliga hinkriegen.

In der ersten Hälfte zeigten sich die Gäste aus Ingolstadt sehr zweikampfstark, jedoch kamen auch die Schwabmünchner nach und nach besser ins Spiel und hatten diverse Chancen, durch Jeremias Müller, Turgay Karvar und Serhat Örnek. Der Gegner der Schwarz-Weißen bot allerdings ein gefährliches Umschaltspiel, was zu einer guten Chance von Sebastian Süß führte, der nur knapp am Kasten von Stefan Brunner vorbei schoss.

Nach der Pause wurde der TSV Schwabmünchen besser

Nach der Pause wurde die Schwabmünchner Mannschaft immer besser gab jetzt richtig Gas. Die Gastgeber agierten mit mehr Druck und hatten nun deutlich mehr Spielanteile. In der 68. Minute wurde das belohnt, als der junge Jeremias Müller nach toller Vorarbeit vom eingewechselten Rainer D’Almeida und Thomas Rudolph sich ein Herz fasste und den Ball gnadenlos in die Maschen schoss.

Im Anschluss hatten die Schwarz-Weißen immer mal wieder Möglichkeiten, doch der Siegtreffer wollte nicht mehr fallen. Einen Aufreger gab es in der 74. Minute, als der Ingolstädter Sebastian Süß nach einem bösen Foul gegen Maik Uhde die rote Karte bekam. Die Schlussphase war dann noch mal spannend, aber dem TSV Schwabmünchen fehlte diesmal das Glück, um die Partie endgültig zu drehen.

Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo, war zufrieden mit der Vorstellung seines Teams; „In der zweiten Hälfte hätten wir einen Sieg mehr verdient. Meine Mannschaft hat in der ersten Halbzeit etwas schwach gespielt, aber Ingolstadt hat auch sehr gut gepresst. Nach der Pause haben wir dann sowohl taktisch als auch personell umgestellt und dann auch verdientermaßen den Ausgleich erzielt. Ich bin mit der Leistung meines Teams in der zweiten Hälfte sehr zufrieden.“

Thiele: Kompliment an die Mannschaft

Germar Thiele, Abteilungsleiter des TSV Schwabmünchen, sagte nach der Partie: „Für mich war es das hochwertigste Spiel in dieser Saison. Ein Kompliment an unsere Mannschaft, die sich von der ersten auf die zweite Halbzeit nochmal um 50 Prozent gesteigert hat. Im Endeffekt kann der FC Ingolstadt glücklich sein mit diesem Punkt, obwohl sie eine sehr starke Mannschaft sind. Man merkt definitiv die Regionalligaerfahrung. Alles in allem ist das Unentschieden gerecht.“

Und Manfred Bock, Spielleiter TSV Schwabmünchen, meinte: „Es war das beste Spiel bis jetzt. Der Ausgang ist auf jeden Fall gerecht, schließlich war unser Gegner richtig gut. Die zweite Hälfte lief für uns besser, da wir die Scheu komplett abgelegt haben, denn in der ersten Hälfte hat man einen gewissen Respekt gemerkt.“

 

Bericht von: Vanessa Bäumel

TSV Schwaben Augsburg - TSV Schwabmünchen 1:3


Der TSV Schwabmünchen mischt weiter an der Spitze der Bayernliga mit. Nach einem durchaus glücklichem 3:1-Sieg im Derby bei Schwaben Augsburg bleiben die Schwarz-Weißen auf dem dritten Rang.

„Wir fahren entspannt nach Augsburg“, hatte Trainer Paolo Maiolo im Vorfeld der Partie angekündigt. Das haben seine Jungs dann wohl aber zu ernst genommen. Die Augsburger bestimmten von Beginn an die Partie und profitierten vor allem von ungewohnten Schwächen in der Schwabmünchner Defensive. Die Abwehrreihe präsentierte sich löchrig und so stand von Beginn an Torhüter Stefan Brunner im Blickpunkt. Dieser war der herausragendem Mann an diesem Tag. Einzig in der siebten Minute war er ohne Chance, als ein verunglücktes Zuspiel in der Verteidigung den Weg für Augsburgs Maximilian Löw freimachte, der trocken zur Führung der Schwaben einnetzte.

Schwaben am Drücker

Auch danach waren die Gastgeber am Drücker. In dieser Phase war es einzig Stefan Brunner zu verdanken, dass die Augsburger nicht weiter davonzogen. „Über die erste Hälfte muss ich mit der Mannschaft nochmal sprechen“, kündigt Paolo Maiolo an, dem die da gezeigte Leistung missfiel. Nach dieser halben Stunde fanden die Schwabmünchner etwas besser in die Partie und zeigten den Hausherren, wie man seine Chancen verwertet. Maik Uhde, der vorwiegend im Mittelfeld agierte, platzierte einen trockenen Distanzschuss ins Augsburger Tor. Mit dem etwas schmeichelhaften 1:1 ging es in die Kabine. „Wir hätten zur Pause auch 0:3 hinten liegen können“, stellt Paolo Maiolo fest.

Nach dem Seitenwechsel waren die Schwaben weiter am Drücker. Doch entweder stand Stefan Brunner einem Augsburger Tor im Weg, oder der Pfosten, den alleine Maximilian Löw zweimal anvisierte. Für den „moralischen Genickbruch“ der Augsburger sorgte dann Thomas Rudolph. Nachdem Schwaben schon zuvor mehrfach in Strafraumnähe für Freistöße gesorgt hat, aber Serhat Örnek und Turgay Karvar scheiterten, schnappte sich beim dritten Freistoß der spielende Co-Trainer den Ball. Was folgte, war absolut sehenswert: Rudolph hob den Ball gefühlvoll über die Mauer und platzierte das Spielgerät unhaltbar für Schwaben-Keeper Fabio Zeche ins linke obere Toreck. Augsburg wirkte geschockt, und Schwabmünchen bekam so mehr Spielanteile. Elf Minuten vor dem Ende sorgte Timo Prechtl für das endgültige Augsburger k.o. Eine weit gezogene Ecke legte Stürmer Stefan Meisel per Kopf mustergültig ins Zentrum, wo Schwabmünchens Verteidiger relativ frei den Ball einnicken konnte.

Die Augsburger warfen alles nach vorne und hatten dabei nochmals eine dicke Chance zu verkürzen, als Löw aus kurzer Distanz zum Kopfball kam, aber Stefan Brunner mit einer unglaublichen Parade den Anschlusstreffer verhinderte.

Maiolo: Hatten die besseren Einzelspieler

Am Ende bejubelten die Schwabmünchner einen glücklichen Sieg. Im Derby hatten die Schwarz-Weißen das Spielglück, welches ihnen in den Partien in Pipinsried und bei 1860 München fehlte. Für die Gastgeber war das Ergebnis bitter, was auch Trainer Markus Deibler so sah. „Wir stehen da wie die begossenen Pudel, wissen eigentlich gar nicht, warum wir verloren haben. Unter dem Strich sind wir selber schuld, da wir die Tore nicht gemacht haben“, so Deibler. Zufriedener war natürlich Paolo Maiolo: „Am Ende waren zwei Faktoren ausschlaggebend. Wir hatten das Glück und vor allem die besseren Einzelspieler.“ Damit spielt Schwabmünchens Trainer vor allem auf die Leistungen von Stefan Brunner, Maik Uhde und Thomas Rudolph an, die mit ihrer Klasse den Unterschied machten.

TSV Schwabmünchen Brunner, Prechtl, Kusterer, Uhde, Aracic (54. Meisel), Karvar (82. d’Almeida), Hannappel, Örnek, Rudolph, Barakzaie (86. Villani), Kümmerle

TSV Schwaben Augsburg Zeche, Abdulai, Friedrich, Schöttgen, Wallner (79. Löffler), Gail, Merane, Glade, Seitz (64. Simonovic), Fackler-Stamm (64. Geldhauser), Löw

Schiedsrichter Götz (Ettmannsdorf)

Zuschauer 350

Tore 1:0 Löw (7.), 1:1 Uhde (36.), 1:2 Rudolph (56.), 1:3 Prechtl (79.)

Bericht von: Christian Kruppe

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