TSV Schwabmuenchen 1863 e.V.
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1. FC Sonthofen - TSV Schwabmünchen 2:4

Die Heimstärke des 1. FC Sonthofen hielt den TSV Schwabmünchen am Samstagnachtmittag nicht davon ab, drei Punkte mit nach Hause zu bringen. Mit 2:4 konnten die Menkinger die Allgäuer besiegen.Den Zuschauern bot sich in der ersten Phase der Partie, die auf dem Kunstrasenplatz ausgetragen wurde, ein eher ausgeglichenes Spiel. Doch bereits nach wenigen Minuten hatte der Schwabmünchner Serhat Örnek eine hundertprozentige Chance, jedoch konnte der Sonthofener Keeper Bundschuh den Schuss gerade noch so abwehren. Der TSV wurde immer stärker und riss die Partie immer mehr an sich und das wurde in der 21. Minute belohnt: Sein wunderbares Solo startete Maik Uhde aus dem eigenen 16er und tänzelte sich über das ganze Spielfeld und durch sämtliche Gegenspieler und vollendete dies letztenendes mit einem Schuss ins lange Eck. Damit brachte er sein Team in Führung. Es folgten weitere Chancen auf Seiten der Schwabmünchner, durch Thomas Rudolph mit einem Weitschuss und Fatlum Talla, dessen Ball nur knapp das Tor verfehlte.Nach einer halben Stunde Spielzeit, wurde Phillip Schmid im Strafraum zu Fall gebracht, und der Unparteiische entschied auf Elfmeter, welchen der Menkinger Kapitän Thomas Rudolph dann auch zum 0:2 verwandelte. „Den einzigen Vorwurf, den ich der Mannschaft machen kann, sind die 15 Minuten nach der Halbzeit“, so Mannfred Bock.Die erste viertel Stunde nach der Pause schwächelte der TSV Schwabmünchen ein wenig und Torwart Felix Thiel konnte gerade noch so den Anschlusstreffer verhindern. Zwar gab es im Gegenzug fast das 0:3 durch Maik Uhde, doch die Gastgeber kamen in mehr ins Spiel und erzielten dann letztenendes in der 53. Minute den Anschluss durch Andreas Hindelang.Dieses Tor schien ein kleiner Weckruf für die Schwabmünchner zu sein, denn sie waren danach wieder die bessere Mannschaft. In der 61. Minute klingelte es dann erneut für die Schwarz-Weißen: nach Vorlage von Turgay Karvar schob Serhat Örnek den Ball zum 1:3 in die Maschen. Nur wenige Momente später flog der Sonthofener Torschütze Hindelang nach erneuten Foulspiel mit gelb-rot vom Platz. In der 63. Minute machte Örnek nach wiederholter Vorlage von Turgay Karvar mit dem 1:4 den Deckel drauf, sodass das 2:4 in der 84. Minute durch Littig nur noch Formsache war. Dennoch hätten die Schwabmünchner noch die Führung ausbauen können, doch der Weitschuss von Kapitän Rudolph fand sein Ziel nicht. Trainer Paolo Maiolo, der noch nie gegen Sonthofen ein Spiel verloren hat, war durchaus zufrieden: „Das Spiel war toll, wir haben schöne Tore geschossen. Dennochist es ärgerlich, dass wir es wieder nicht geschafft haben, zu null zu spielen. Nach der Halbzeit waren wir etwas schläfrig, dennoch waren wir die ganze Zeit über die bessere Mannschaft.“

1. FC SONTHOFEN Bundschuh (Tor); Buchmann (ab 69. Möß); Ehlert; Wiedemann;Myrta; Haug; Mori (ab 84. Pfäffle); Littig; Keller; Mürkl (ab 84. Fidan); Hindelang

TSV SCHWABMÜNCHEN Thiel (Tor); Karvar (ab 89. Juric); Kusterer; Maiolo; Örnek (ab 79. D'Almeida); Schmid (ab 65. Gröb); Prechtl; Talla; Herzig; Uhde; Rudolph

TORE 0:1 Uhde (21.); 0:2 Rudolph (30.; Elfmeter); 1:2 Hindelang (53.); 1:3 Örnek (61.); 1:4 Örnek (63.); 2:4 Littig (84.)

BESONDERE EREIGNISSE Foulelfmeter für Schwabmünchen (28.); gelb-rote Karte für Sonthofen (62.)

SCHIEDSRICHTER Phillip Eckerlein

ZUSCHAUER 150

 

Bericht von: Vanessa Bäumel

SV Kirchanschöring - TSV Schwabmünchen 2:0

Keinen guten Start ins neue Fußballjahr erwischte der TSV Schwabmünchen zum Punktrundenauftakt beim SV Kirchanschöring. Mit 2:0 verloren die Schützlinge von Trainer Paolo Maiolo und brachten von der weitesten Auswärtsfahrt statt der erhofften Punkte mit Phillip Schmid und Fatlum Talla lediglich zwei verletzte Spieler mit nach Hause, die schon vor dem Seitenwechsel ausgetauscht werden mussten. Dementsprechend enttäuschte Gesichter gab es bei den TSV-Verantwortlichen nach dem Schlusspfiff. „Kirchanschöring hat verdient gewonnen, weil sich die Hausherren in jeden Zweikampf geworfen haben, während wir versuchten mit spielerischen Mitteln zu agieren. Wir müssen jetzt schnell vom Vorbereitungsmodus in den Punktspielbetrieb umschalten.“ Dabei hatten die Schwarz-Weißen zuvor noch in jedem Test mindestens einmal ins Schwarze getroffen, doch am Samstag ließen sie fast gänzlich jede Gefährlichkeit vermissen. Das blieb auch dem sportlichen Leiter Manfred Bock nicht verborgen: „Wir hätten trotz zwischenzeitlicher Überzahl wohl noch zwei Stunden anrennen können ohne ein Tor zu erzielen. Das war heute eindeutig zu wenig. Wir dürfen uns vor allem von den meist guten Resultaten in den Freundschaftspartien nicht blenden lassen.“ Auf dem der Jahreszeit entsprechenden holprigen, tiefen und äußerst schwer zu bespielenden Untergrund hatte Kirchanschöring die bessere Marschroute parat. Trainer Michael Köstner: „Wir wussten, dass mit Schwabmünchen eine technisch und spielerisch starke Mannschaft kommt, der wir mit Kampf und Leidenschaft begegnen und ihnen so die Lust am Fußball nehmen wollten.“ Mit dieser Taktik sowie einer gehörigen Portion Robustheit und einer Vielzahl von kleineren und auch größeren Fouls fanden die Oberbayern schließlich in die Erfolgsspur. Zwar dominierte der TSV zunächst eindeutig das Geschehen, aber der Führungstreffer durch einen abgefälschten Direktschuss von Anton Peter nach einer Ecke bedeutete zugleich vorerst die Wende der Schwabmünchner Herrlichkeit (20.). Zu allem Überfluss markierte Kirchanschöring durch Manuel Jung kurz vor der Pause auch noch das bereits vorentscheidende 2:0 (45.). Im weiteren Verlauf und erst Recht nach der Hinausstellung von Lukas Pöllner überließen die Einheimischen den Schwabmünchnern fast komplett das Feld, sodass sich das Geschehen hauptsächlich in der Hälfte der Köstner-Truppe abspielte. Viel Ballbesitz, aber keinerlei Ertrag verbuchten daraus die ganz in weiß gekleideten Gäste. Die einzige richtig gefährliche Szene war letztlich ein Schuss von Kapitän Thomas Rudolph in der 68. Minute, der knapp am Tor vorbei strich. Am kommenden Wochenende müssen die Schwabmünchner beim 1. FC Sonthofen erneut auswärts ran. Dort erwartet die Maiolo-Elf wohl eine Partie auf Kunstrasen, auf dem sich der nun auf den zehnten Tabellenplatz abgerutschte TSV vielleicht besser und vor allem erfolgreicher präsentieren kann.

 

SV Kirchanschöring Schoenberger (Tor), Janietz, Eder, Peter, Deiter, Pöllner, Omelanowsky (60. Muteba), Yasin, Vogl (88. Urban), Schild (60. Köck), Jung

TSV Schwabmünchen Thiel (Tor), Karvar, Kusterer, Maiolo, Örnek, Schmid (27. Abazi), Prechtl, Mittermaier, Talla (44. Juric), Maik Uhde, Rudolph

Tore 1:0 Anton Peter (20.), 2:0 Manuel Jung (45.)

Gelb-Rot für Lukas Pöllner (57./Kirchanschöring/Foul)

Schiedsrichter Florian Jäger (Wals-Siezenheim) Zuschauer 424

 

Bericht von: Gerd Huber

TSV Schwabmünchen - TuS Holzkirchen 8:1

Eindrucksvoll haben die Schwabmünchner Bayernligafußballer ihre Ergebnis- und Torkrise beendet. Mit 8:1 fertigte die Maiolo-Truppe das Bayernligaschlusslicht Holzkirchen ab. Die Schwabmünchner erwarteten einen Gegner, der robust agiert und sich hinten reinstellt. Doch dem war nicht so. Holzkirchen, mit dem neuen Selbstbewusstsein der ersten Saisonsieges aus der Vorwoche, traute sich in der Anfangsphase durchaus etwas zu. Die Gäste versuchten mitzuspielen und waren nicht ganz ungefährlich. Auch nach dem frühen und wichtigen 1:0 für Schwabmünchen durch das Geburtstagskind Phillip Schmid steckten die Holzkirchner nicht auf. Schwabmünchen war zwar nach der Führung sicherer und gefährlicher, aber ein Ausgleich hätte dieses Konstrukt gefährden können, zumal in den Minuten nach der Führung es die Schwabmünchner trotz guter Chancen verpassten, das 2:0 zu machen. Auf dieses mussten die erschreckend wenigen Zuschauer bis zur 31. Minute warten. Erneut war Schmid zur Stelle, der nach einer Ecke auf den kurzen Pfosten deutlich machte, dass er seinen Geburtstag nicht mit einer Niederlage begehen will. Der Anfang vom Ende Für die Gäste war Schwabmünchens zweiter Treffer der Anfang vom Ende. Es schien, als würde das letzte bisschen Selbstvertrauen, welches die Oberbayern noch hatten, direkt auf die Gastgeber transferiert. Nur zwei Minuten nach Schmids Treffer stellte Serhat Örnek auf 3:0 und von nun an drehte es sich nur noch um die Frage, wie hoch der Schwabmünchner Sieg ausfallen wird. Und da wollten die Jungs von Paolo Maiolo ein klares Statement setzen. Kurz vor er Pause tankte sich Maik Uhde im Strafraum durch, scheiterte aber an der Latte. Dafür stand Örnek goldrichtig und staubte zum 4:0 ab. Nach dem Seitenwechsel bot sich das selbe Bild. Schwabmünchen machte mit den mittlerweile hoffnungslos unterlegenen Holzkirchner, was es wollte. Bis zur 62. Minute stellten Örnek und Schmid auf 7:0 und die ersten Zuschauer fragten sich, ob die Videowand an der Tribüne überhaupt ein zweistelliges Ergebnis anzeigen kann. Diese Frage blieb am Ende aber offen, denn nach dem siebten Treffer ließen es die Gastgeber ruhiger angehen. Dabei verpassten sie es auch, Paolo Maiolos Wunsch nach einem „zu-Null-Spiel“ zu erfüllen. Holzkirchen nutzte den sich bietenden Platz zum Ehrentreffer. Ein weiteres Tor der Gäste war gut zehn Minuten vor dem Ende möglich, doch Gilbert Diep setzte einen Strafstoß über das Tor. So konnte Schwabmünchens Phillip Schmid den Schlusspunkt seiner Geburtstagsparty mit dem 8:1 selbst setzten. Für den 23-jährigen war es der fünfte (!) Treffer in dieser Partie und der 16. insgesamt. Kein Wunder, dass nach der Partie bei Schwabmünchens Abteilungsleiter Germar Thiele Zufriedenheit herrschte. „Das hätten wir nicht gedacht. Die Mannschaft hat sich den Frust von der Seele geschossen. Wir haben nach dem Sieg der Holzkircher in der Vorwoche schon ein wenig gezittert“, zog der Fußballchef nach dem Rekordsieg Bilanz.

TSV Schwabmünchen Thiel (Tor); Prechtl, Kusterer, Mittermaier, Talla (65. Ebeling), Uhde, Rudolph, Örnek (57. Tsakirakis), Maiolo, Karvar (78. Juric), Schmid.

TuS Holzkirchen Zeisel (Tor); Baumann, Schulz, Kubica, Maurer, Gulielmo (56. Ljumani), Schenk, Arkadas (35. Korkor), Hahn, Höferth (46. Ferraro), Diep.

Tore 1:0 Schmid (7.), 2:0 Schmid (31.), 3:0 Karvar (33.), 4:0 Örnek (41.), 5:0 Örnek (50.), 6:0 Schmid (56.), 7:0 Schmid (62.), 7:1 Ljumani (70.), 8:1 Schmid (87.).

Schiedsrichter Kögel (Schwabsoien)

Zuschauer 85.

Bericht von: Christian Kruppe

TSV Nördlingen - TSV Schwabmünchen 1:0

In einem packenden sowie äußerst unterhaltsamen Bayernligaspiel gewann der TSV Nördlingen gegen den TSV Schwabmünchen knapp mit 1:0. Das Tor des Tages erzielte Nördlingens Torjäger Alexander Schröter mit seinem 10. Saisontreffer. Am Anfang der Partie setzten beide Mannschaften ein hohes Tempo an den Start und kamen gut ins Spiel. Bereits nach einigen Minuten hatte der Schwabmünchner Fatlum Talla eine Möglichkeit, bei der er aber den Ball nicht richtig traf. Nach knapp 20 Minuten dann die Riesenchance für die Schwarz-Weißen: Durch einen Ballgewinn im Mittelfeld gab es die Möglichkeit von Phillip Schmid, den Ball aufs Tor zu bringen. Seinen Schuss konnte Nördlingens Torhüter Andre Behrens aber gerade noch so auf der Linie retten und die Führung verhindern. Schwabmünchen lies aber nicht nach und hielt den Druck hoch. Ein Konter ermöglicht das entscheidende Nördlinger Tor In der 27. Minute konterten die Nördlinger und der TSV Schwabmünchen konnte die Situation nicht komplett klären. So kam Alexander Schröter alleinstehend zum Schuss und versenkte diesen eiskalt ins lange Eck, um sein Team in Führung zu bringen. Danach rettete Torwart Felix Thiel sein Team, als ein gut platzierter Weitschuss auf sein Kasten kam. „Wenn wir das Tor nicht bekommen, dann verläuft das Spiel wahrscheinlich ganz anders und es wäre mindestens ein Unentschieden geworden. Wir haben nicht schlecht gespielt, wurden aber immer wieder ausgekontert“, sagte Schwabmünchens Spieler Fatlum Talla. „Postitv war, dass wir uns nicht wie gegen Vilzing unterkriegen haben lassen, sondern wir haben bis zum Ende gekämpft, was leider nicht belohnt wurde.“ Mangelnde Kampfbereitschaft kann man der Maiolo-Truppe nicht vorwerfen, schließlich versuchten sie in der zweiten Halbzeit alles, um den Ausgleich zu erzielen. Das Spiel wurde dabei immer hitziger und robuster. Doch die Menkinger waren die klar bessere Mannschaft, jedoch schafften sie es wieder nicht, ein Tor zu erzielen. Entweder ging der Ball drüber, knapp vorbei oder ein Nördlinger Abwehrspieler bekam einen Fuß dazwischen. Die beste Möglichkeit zum Ausgleich bot sich dem eingewechselten Jeton Abazi, sein Abschluss streifte den Außenpfosten (72.). Schwabmünchens Elias Herzig sieht „Rot“ Auf Seiten der Nördlinger gab es eine gute Chance, den Sieg zu besiegeln, als Schröter nach einer Hereingabe allein vor dem Tor stand, aber am Ball vorbei rutschte. In der Nachspielzeit gab es noch einmal einen großen Aufreger, als der Schwabmünchener Elias Herzig nach einer vermeintlichen Notbremse die rote Karte sah. „Der Sieg von Nördlingen geht zwar in Ordnung weil sie ein Tor gemacht haben und wir nicht. Aber aus meiner Sicht hat heute die deutlich bessere Mannschaft verloren. Hinzu kommt die völlig überzogene rote Karte in der Nachspielzeit“, sagte Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo nach dem Spiel in seinem Fazit. Nach der siebten Niederlage im achten Spiel reagierte Paolo Maiolo mit einer ungewöhnlichen Maßnahme: Er hat seiner Mannschaft die komplette nächste Woche freigegeben. Durch die Niederlage rutschte Schwabmünchen auf den zehnten Tabellenplatz ab, der Gegner Nördlingen steht durch den Erfolg in der Tabelle erstmals vor der Maiolo-Truppe.

 

Bericht von: Vanessa Bäumel

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