TSV Schwabmuenchen 1863 e.V.
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TSV Schwabmünchen - TSV Kottern 2:1


Das Ziel ist erreicht. Einen Spieltag vor Saisonende haben die Bayernligafußballer des TSV Schwabmünchen den Klassenerhalt gesichert. Angesichts des fulminanten Saisonstarts eigentlich reichlich spät.

Die Partie gegen Kottern bot den wenigen Zuschauern – ganze 62 fanden sich ein – einen 90-minütigen Saisonrückblick.

Schwabmünchen begann schwungvoll, bereits mit der ersten Aktion ging Turgay Karvar alleine aufs Tor zu und – traf nicht. Nur wenig später vergab Tim Uhde die nächste Schwabmünchner Chance. „Zur Pause hätten wir schon 3:0 führen müssen“, urteilte Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo. Doch statt dessen stand es nach 45 Minuten 1:1. Denn die erste halbe Stunde gehörte klar den Gastgebern, die es nur erneut versäumten, die Tore zu machen. So kam es, wie angekündigt. Die laut Maiolo „beste Kontermannschaft der Liga“ zeigte ihre Fähigkeit. Über den rechten Flügel trieben die Allgäuer den Ball schnell nach vorne, die Schwabmünchner Defensive war noch unsortiert und Kotterns Torjäger Achim Speiser drückte den Ball zur Gästeführung über die Linie.

Die Schwabmünchner zeigten im weiteren Verlauf ihre größte Tugend: die Moral. Angetrieben von Fabio Maiolo und den Uhde-Brüdern hielt Schwabmünchen den Druck auf das Kotterner Tor hoch.

Kurz vor der Pause dann die Erlösung. Erst rutschen Maik und Tim Uhde am Ball und somit am Ausgleich vorbei. Doch nur wenige Augenblicke später fand das Spielgerät über Fabio Maiolo und Jeton Abazi den Weg zu Thomas Rudolph, der aus zwölf Metern ausglich.

Nach dem Seitenwechsel bot das Spiel weitgehend Einbahnstraßenfußball, doch Schwabmünchen ließ wieder Chance um Chance liegen. So dauerte es bis in die Schlussviertelstunde, ehe Turgay Karvar im Strafraum von hinten umgestoßen wurde und Rudolph den fälligen Elfer sicher versenkte.

Nachdem Kotterns Julian Feneberg danach innerhalb von drei Minuten zweimal gelbwürdig „hinlangte“ schien es, als könnten die Schwabmünchner in Überzahl das Ergebnis sicher nach Hause bringen. Doch Kottern wollte die Niederlage nicht hinnehmen und versuchte in Unterzahl das Spiel nochmals zu drehen.

Am Ende blieb es aber beim durchaus verdienten Schwabmünchner Sieg und dem endgültigen Klassenerhalt. Nun kann der TSV die schon weit fortgeschrittene Planung für achte Bayernligasaison weiter fortführen.

 

TSV Schwabmünchen: Thiel, Kusterer, Talla, M. Uhde, Mittermaier, Herzig, Abazi (61. Örnek), Maiolo, Karvar (88. Gröb), T. Uhde, Rudolph.

TSV Kottern: Heiland, Kaya, Miller, Jocham (46. Franke), Moll (67. Liebherr), Redle, Feneberg, Mihajlovic, Akan, Speiser, Barbera.

Schiedsrichter: Wittmann (Wendelskirchen)

Zuschauer: 62

Tore: 0:1 Speiser (31.), 1:1 Rudolph (45.), 2:1 Rudolph (77. Foulelfmeter).

Gelb-Rot: Feneberg (86./TSV Kottern)

 

Bericht von: Christian Kruppe

SV Pullach - TSV Schwabmünchen 1:0

Den Fluch gegen den SV Pullach konnte der TSV Schwabmünchen nicht beheben. Mit einem knappen 1:0 behaupteten sich die Münchner. Das 1:0 fiel jedoch aufgrund einer strittigen Entscheidung. Die erste Halbzeit war geprägt von einem hohen Tempo beider Seiten. Es gab einige Chancen von beiden Mannschaften, so haben für den TSV Schwabmünchen Thomas Rudolph und Jeton Abazi nur knapp den Führungstreffer vergeben. Marco Zander vom SV Pullach scheiterte im 1:1-Duell am Schwabmünchner Torwart Felix Thiel, der sein Team des Öfteren durch seine Paraden im Spiel hielt. Kurz vor der Pause gab es dann eine äußert kritsche Entscheidung des eingeteilten Schiedsrichters. Bei einem Angriff der Pullacher kam ein Münchnerspieler zum Fall, obwohl kein Schwabmünchner ersichtlich daran beteiligt war. Der unparteiische entschied völlig unerwartet auf Elfmeter. Sowohl Manfred Bock, als auch Coach Paolo Maiolo waren sich einig, dass dies „definitiv kein Elfmeter“ war. Der SV nutze seine Chance durch Lukas Dotzler, der den Elfmeter – wenn auch nur sehr knapp, denn der gut parierende Schwabmünchner Keeper war noch dran – verwandelte. In der zweiten Hälfte waren die Schwabmünchner immer wieder ganz knapp am Ausgleich dran, jedoch stand ihnen die mangelnde Chancenverwertung, die bereits in den letzten Spielen auffiel, im Weg. Sowohl Maik Uhde, als auch Thomas Rudolph und Fatlum Talla scheiterten am Keeper des SV Pullachs. Es war wie verhext, es wollte einfach nichts rein bei den Schwabmünchnern. Die wohl größte Chance hatte wohl erneut Maik Uhde, dessen Schuss nach Vorlage von Fatlum Talla auf der Linie geklärt wurde. Der Nachschuss ging dann nur ganz knapp drüber. Das Team von Paolo Maiolo war in der zweiten Hälfte die bessere Mannschaft, doch zu einem Sieg hat es dann nicht mehr gereicht.

„Die Null steht weiterhin vorne, wir bringen einfach nichts rein. Es wäre zu jeder Sekunde des Spiels noch was gegangen“, so Manfred Bock. Es wurde am Ende dann nochmals richtig hitzig, denn Fatlum Talla wurde von Lukas Dotzler von hinten zum Fall gebracht, woraufhin es zur Rudelbildung kam. Dotzler sah für sein Foul völlig berechtigt die rote Karte. In der vierten Minute der Nachspielzeit gab es dann erneut eine komplett unverständliche Entscheidung des Scheidsrichters, als Timo Prechtl einen Pullacher Offensivmann zu Fall brachte, jedoch dabei noch eine Ballberührung zu stande kam, außerdem kam Prechtl von der Seite auf seinen Gegenspieler zu. Der Unparteiische entschied dann erneut die rote Karte zuzücken. „Unsere Chancenverwertung stand uns mal wieder im Weg. Der Elfmeter war sehr umstritten und die rote Karte gegen Timo Prechtl war meiner Meinung nach eine reine Konzessionsentscheidung. Alles in allem war dies keine bayernligawürdige Schiedsrichterleistung“, kritisierte TSV-Trainer Paolo Maiolo nach dem Spiel. Auch Manfred Bock sah keinen ersichtilichen Grund zu der roten Karte gegen Prechtl, diese war laut ihm „komplett unberechtigt“.

SV PULLACH: Krasnic (Tor), Brändle (ab 84. Gaigl); Heinzlmeier; Dotzler; Benede; Braun (ab 64. Tamoicic); Jobst; Bauer; Koudossou; Hutterer; Zander

TSV SCHWABMÜNCHEN: Thiel; Kusterer; Maiolo; Abazi (ab 67. Mittermaier); Uhde; Örnek; Prechtl; Talla; Herzig; Uhde; Rudolph

TORE: 1:0 Dotzler (42. Foulelfmeter)

SCHIEDSRICHTER: Dr. Markus Huber

ZUSCHAUER: 80

BESONDERE EREIGNISSE: Foulelfmeter für Pullach (42.); rote Karte für Dotzler (Pullach/ 90.), rote Karte für Prechtl (Schwabmünchen/90+4)

 

Bericht von: Vanessa Bäumel

SV Türkgücü Ataspor München - TSV Schwabmünchen 1:0

Trotz einer couragierten Leistung mussten sich die Fußballer des TSV Schwabmünchen beim Bayernliga-Meister Ataspor München mit 0:1 geschlagen geben. Entscheidend war letztlich ein Patzer von Keeper Felix Thiel. Dafür, dass für beide Teams nicht mehr viel auf dem Spiel stand, ging es engagiert zur Sache. Die Gastgeber, die als Meister bereits feststehen, und die Schwabmünchner, die den Klassenerhalt fast schon sicher haben, schenkten sich nichts in den Zweikämpfen und überbrückten schnell das Mittelfeld, so dass die Zuschauer eine unterhaltsame erste Hälfte mit Chancen auf beiden Seiten zu sehen bekamen. Die besten Möglichkeiten auf Seiten der Gäste hatten Jeton Abazi (10. Minute), dessen Schuss der Münchner Keeper Issa Ndiaye aber sicher abwehren konnte, Phillip Schmid, der in der 28. Minute vor dem leeren Tor nicht mehr an den Ball kam und Fabio Maiolo, der alleine auf den Münchner Torwart zulief, der aber Sieger blieb (36.).

Durch einen Patzer von Keeper Felix Thiel brachten sich die Schwabmünchner nach einer guten ersten Hälfte selbst um den verdienten Lohn. Nach einem Rückpass hatte er mehrere Optionen und wählte die schlechteste: Thiel spielte Jerome Faye den Ball vor die Füße, der sich nicht zweimal bitten ließ und zur Führung für den Tabellenführer einschoss (14.).

Auch in der zweiten Hälfte zeigten die Schwabmünchner eine couragierte Leistung. Kurz nach Wiederanpfiff lief Jeton Abazi alleine auf den Münchner Keeper zu und scheiterte erneut. Von den Gastgebern war immer weniger zu sehen und Schwabmünchen drängte auf den Ausgleich. Doch Thomas Rudolph nach einem schönen Solo auf der rechten Seite und Jeton Abazi mit einem satten Schuss scheiterten am Münchner Keeper. „Wir waren bestimmt nicht die schlechtere Mannschaft. Das war jammerschade, dass das Spiel durch so ein Pannentor entschieden wurde. Aber auf der Leistung lässt sich aufbauen“ sagte Schwabmünchens Sportlicher Leiter Manfred Bock nach dem Schlusspfiff.

TSV Rain - TSV Schwabmünchen 2:0

Die Offensive bleibt das große Problem beim TSV Schwabmünchen. Obwohl Torjäger Philip Schmid nach langer Verletzungspause wieder dabei war, gelang Schwabmünchen auch in Rain am Lech kein Treffer. Vier Spiele, ein Tor – so lautet die Schreckensbilanz nach dem 0:2 im Nachholspiel am gestrigen Ostermontag. Auch beim Spiel in Rain waren die Gäste vorne viel zu harmlos, als dass sie den Ex-Regionalligisten groß in Verlegenheit hätten bringen können. Und hinten hatte Keeper Felix Thiel nicht seinen besten Tag erwischt, denn beide Treffer schienen haltbar.

Es war ein zerfahrenes Spiel mit wenigen Torraumszenen und vielen gelben Karten (fünf für Schwabmünchen, vier für Rain). Den Führungstreffer für die Gastgeber erzielte Johannes Müller, der in der 18. Minute einen Schuss von der Außenlinie im Tor versenkte, wobei Felix Thiel keine gute Figur machte. Nur sechs Minuten später hatte Fatlum Talla gegen seinen Ex-Club den Ausgleich auf dem Fuß, doch sein Schuss aus 20 Metern landete am Pfosten. Es war die einige nennenswerte Chance auf Schabmünchner Seite. „Wir trauen uns im Moment zu wenig zu. Statt einfach mal drauf zu halten, wollen wir den Ball ins Tor tragen“, ärgerte sich Abteilungsleiter Germar Thiele. Ähnlich das Bild in der zweiten Hälfte, in der es kaum Chancen auf beiden Seiten gab. Nachdem in der 79. Minute Rene Schröder die Möglichkeit zum 2:0 für Rain vergeben hatte, fiel nur sechs Minuten später die Entscheidung: Maximilian Bär kam im Strafraum zum Schuss und traf ins kurz Eck.

„Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte Germar Thiele nach dem Schlusspfiff. „Wir haben gut gekämpft und die Partie war relativ ausgeglichen. Rain hatte zwar ein leichtes Chancenplus, aber ein 0:0 wäre das richtige Ergebnis für so ein Spiel gewesen.“ Schwabmünchens Kapitän Thomas Rudolph war nach dem Schlusspfiff bedient: „Es fehlt an den kleinen Dingen, wie einfachen Pässen. Auch in den Zweikämpfen standen wir nicht eng genug, dabei hatten wir uns das eigentlich vorgenommen.“ Letzt habe man einfach kein gutes Spiel gemacht.

TSV Schwabmünchen Thiel, Mittermaier, Herzig, Kusterer (79. David Juric), Talla, Prechtl, Örnek, Rudolph, Abazi, Maiolo, Schmid

Tore 1:0 Johannes Müller (17.), 2:0 Maximilian Bär (85.)

Schiedsrichter Yannick Eberhardt (Burgberg)

Zuschauer 220

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