TSV Schwabmuenchen 1863 e.V.
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TSV Schwabmünchen - SV Türkgücü Ataspor München 1:3

Nichts zu feiern im Festzelt gab es gestern für den TSV Schwabmünchen. Im Spitzenspiel des 13. Spieltages unterlagen die Schwarz-Weißen gegen den souveränen Tabellenführer Türkgücü Ataspor München mit 1:3. Insgesamt gesehen gewann der hochambitionierte und mit vielen Stars gespickte Aufsteiger sicherlich nicht unverdient, weil die Gäste einfach die klareren Torchancen verbuchten und der prächtigen Zuschauerkulisse über weite Strecken ihre spielerische Klasse demonstrierten. Trotz der Niederlage lobte TSV-Coach Paolo Maiolo sein Team: „Ich kann meiner Mannschaft keine Vorwurf machen, weil wir gegen diesen starken Gegner alles gegeben haben.“ Maiolo sprach zudem von einer unglücklichen Niederlage, weil dem 1:2 wohl eine Abseitsstellung vorausgegangen sein soll. Dazu TSV Teammanager Werner Muth: „Keine Frage, Türkgücü war fußballerisch klasse. Aber das klare Abseits müssen die Unparteiischen einfach sehen. Wer weiß, ob wir dann nicht einen Punkt geholthätten.“ Auf der Gegenseite haderten die Münchner mit dem Elfmeterpfiff zum Ausgleich. „Die eventuellen Fehlentscheidungen auf beiden Seiten heben sich auf. Jedenfalls sind wir sehr froh und glücklich, hier gewonnen zu haben, weil ich weiß, wie schwer es in Schwabmünchen ist zu punkten, zumal wir nicht unbedingt einen Sahnetag erwischten“, resümierte Türkgücü-Coach Andreas Pummer. Ähnlich tief durch schnaufte der langjährige Sechziger-Keeper und jetzige Torwartrainer der Gäste Michael Hofmann: „Nach dem Rückschlag und dem 1:1 wäre ich mit einem Remis zufrieden gewesen. Allerdings werden wir zunehmend stabiler und jetzt 11 Siege aus 14 Spielen können sich für einen Aufsteiger schon sehen lassen.“ Nach kurzem Abtasten und gegenseitigem Respekt bekam der TSV zusehends Probleme und hatte Mühe sein Tor sauber zu halten. Das gelang bis kurz vor dem Wechsel mit Glück und Geschick, bevor YasinYilmaz mit einem herrlichen Schlenzer ins Kreuzeck Schwabmünchens Torhüter Felix Thiel keine Chance ließ. Gegen die beste Defensive der Liga taten sich die Einheimischen auch in der Folge schwer konstruktive Angriffe zu fahren. Aber als die Pummer-Elf verstärkt in den „Verwaltungsmodus“ schaltete, schienen die Schwarz-Weißen berechtigt Hoffnung zu schöpfen. Erst recht, als Thomas Rudolpheinen an Gabriel Merane verursachten umstrittenen Elfer sicher verwandelte. Doch der beiderseits unglücklich leitende Schiedsrichter Zippe pfiff bei einem Konter von Türkgücü weder ein Foul an Merane ab, noch die Abseitsstellung des Vorbereiters Ünal Tosun, worauf der eingewechselte Japaner Masaaki Takahara den Ball zum entscheidenden 1:2 über die Linie drückte. Wiederum Takahara blieb es vorbehalten in der 84. Minute mit dem 1:3 endgültig den Sack für seine Farben zuzumachen.

TSV Schwabmünchen: Thiel (Tor), Karvar (55. Örnek), Maiolo, Merane, Schmid, Prechtl, Mittermaier (85. D’Almeida), Talla (46. Kusterer), Herzig, M. Uhde, Rudolph

SV Türkgücü Ataspor München: Ndiaye (Tor), Rech, Tosun, Pigl (82. Faye), Yilmaz, Mitterhuber (71. Schmitt), Segashi, Odak, Thee, Holek (63. Takahara), Neumann

Tore: 0:1 Yasin Yilmaz (42.), 1:1 Thomas Rudolph (69./Foulelfmeter), 1:2 Masaaki Takahara (82.), 1:3 Masaaki Takahara (84.)

Schiedsrichter: Thomas Zippe (Passau)

Zuschauer: 510

 

Bericht von: Gerd Huber

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