TSV Schwabmuenchen 1863 e.V.
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TSV Schwabmünchen - FC Ismaning 0:2

Am Ende wollten sie es nicht glauben. Ihre Blicke schweiften ins Leere, suchten Halt. Auch im fünften Spiel in Folge bleiben die Schwabmünchner Bayernligafußballer ohne Sieg. Dabei hatte sich das Team für die Partie viel vorgenommen – vielleicht zu viel. Von Beginn an hatten die Hausherren viel Ballbesitz, doch nutzen konnten sie dies nicht. Zu verkrampft wirkten die Versuche der Schwabmünchner, sich in Szene zu setzen. Das spürte auch der Gegner, der so mit relativ einfachen Mitteln das Schwabmünchner Aufbauspiel schon meist im Keim erstickte. Die Gäste machten die Räume vor dem ballführenden Spieler eng und boten dabei kaum Lücken für ein gutes Zuspiel. Zudem setzten sie ihre körperliche Überlegenheit meist geschickt ein, sodass jeglicher Spielfluss oft schon im Ansatz unterbunden wurde. Dazu kam ein Schiedsrichtergespann, welches gerade im Mittelfeld sehr kleinlich entschied und so sein Übriges dazu tat, dass Schwabmünchen sein Spiel nicht entfalten konnte. Zudem hätte es den Schwabmünchnern geholfen, wenn das Gespann nach einer guten Viertelstunde auch vor dem Ismaninger Tor genau hingesehen hätte. Dort kam Serhat Örnek über den rechten Flügel mit dem Ball am Fuß in den Strafraum und gleich zwei Gästeverteidiger hebelten den Schwabmünchner Offensivspieler aus. Warum daraufhin kein Elfmeterpfiff ertönte, wird das Geheimnis der drei Regelhüter aus Niederbayern bleiben. Frei nach dem Motto „Erst hatten sie kein Glück, dann kam auch noch Pech hinzu“ erlaubten sich die Schwabmünchner in der Defensive ganze zwei Fehler. Doch das genügte den Gästen, zweimal zu treffen. Im Spiel nach vorne klappte bei den Schwabmünchner nichts, und wenn es sein musste, rettete das Hinterteil von Ismanings Torhüter Sebastian Fritz, wie bei einer Torgelegenheit von Serhat Örnek. Der jungen Schwabmünchner Mannschaft lässt sich der Willen, das Spiel zu gewinnen nicht absprechen, aber weshalb auch immer ist die Leichtigkeit, mit der die Spiele zum Saisonauftakt gewonnen wurden, dahin. Selbst Trainer Paolo Maiolo wirkte direkt nach Spielende ein wenig ratlos. „Momentan ist es nicht zu erklären. Wir haben 70 Prozent Ballbesitz, machen dann zwei Fehler, die sofort bestraft werden. Das ist nicht zu glauben. Dazu dann noch solche Entscheidungen wie der nicht gegebene Elfmeter“, haderte er mit dem Ergebnis.

 

Bericht von: Christian Kruppe

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