TSV Schwabmuenchen 1863 e.V.
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SV Pullach - TSV Schwabmünchen 1:0

Den Fluch gegen den SV Pullach konnte der TSV Schwabmünchen nicht beheben. Mit einem knappen 1:0 behaupteten sich die Münchner. Das 1:0 fiel jedoch aufgrund einer strittigen Entscheidung. Die erste Halbzeit war geprägt von einem hohen Tempo beider Seiten. Es gab einige Chancen von beiden Mannschaften, so haben für den TSV Schwabmünchen Thomas Rudolph und Jeton Abazi nur knapp den Führungstreffer vergeben. Marco Zander vom SV Pullach scheiterte im 1:1-Duell am Schwabmünchner Torwart Felix Thiel, der sein Team des Öfteren durch seine Paraden im Spiel hielt. Kurz vor der Pause gab es dann eine äußert kritsche Entscheidung des eingeteilten Schiedsrichters. Bei einem Angriff der Pullacher kam ein Münchnerspieler zum Fall, obwohl kein Schwabmünchner ersichtlich daran beteiligt war. Der unparteiische entschied völlig unerwartet auf Elfmeter. Sowohl Manfred Bock, als auch Coach Paolo Maiolo waren sich einig, dass dies „definitiv kein Elfmeter“ war. Der SV nutze seine Chance durch Lukas Dotzler, der den Elfmeter – wenn auch nur sehr knapp, denn der gut parierende Schwabmünchner Keeper war noch dran – verwandelte. In der zweiten Hälfte waren die Schwabmünchner immer wieder ganz knapp am Ausgleich dran, jedoch stand ihnen die mangelnde Chancenverwertung, die bereits in den letzten Spielen auffiel, im Weg. Sowohl Maik Uhde, als auch Thomas Rudolph und Fatlum Talla scheiterten am Keeper des SV Pullachs. Es war wie verhext, es wollte einfach nichts rein bei den Schwabmünchnern. Die wohl größte Chance hatte wohl erneut Maik Uhde, dessen Schuss nach Vorlage von Fatlum Talla auf der Linie geklärt wurde. Der Nachschuss ging dann nur ganz knapp drüber. Das Team von Paolo Maiolo war in der zweiten Hälfte die bessere Mannschaft, doch zu einem Sieg hat es dann nicht mehr gereicht.

„Die Null steht weiterhin vorne, wir bringen einfach nichts rein. Es wäre zu jeder Sekunde des Spiels noch was gegangen“, so Manfred Bock. Es wurde am Ende dann nochmals richtig hitzig, denn Fatlum Talla wurde von Lukas Dotzler von hinten zum Fall gebracht, woraufhin es zur Rudelbildung kam. Dotzler sah für sein Foul völlig berechtigt die rote Karte. In der vierten Minute der Nachspielzeit gab es dann erneut eine komplett unverständliche Entscheidung des Scheidsrichters, als Timo Prechtl einen Pullacher Offensivmann zu Fall brachte, jedoch dabei noch eine Ballberührung zu stande kam, außerdem kam Prechtl von der Seite auf seinen Gegenspieler zu. Der Unparteiische entschied dann erneut die rote Karte zuzücken. „Unsere Chancenverwertung stand uns mal wieder im Weg. Der Elfmeter war sehr umstritten und die rote Karte gegen Timo Prechtl war meiner Meinung nach eine reine Konzessionsentscheidung. Alles in allem war dies keine bayernligawürdige Schiedsrichterleistung“, kritisierte TSV-Trainer Paolo Maiolo nach dem Spiel. Auch Manfred Bock sah keinen ersichtilichen Grund zu der roten Karte gegen Prechtl, diese war laut ihm „komplett unberechtigt“.

SV PULLACH: Krasnic (Tor), Brändle (ab 84. Gaigl); Heinzlmeier; Dotzler; Benede; Braun (ab 64. Tamoicic); Jobst; Bauer; Koudossou; Hutterer; Zander

TSV SCHWABMÜNCHEN: Thiel; Kusterer; Maiolo; Abazi (ab 67. Mittermaier); Uhde; Örnek; Prechtl; Talla; Herzig; Uhde; Rudolph

TORE: 1:0 Dotzler (42. Foulelfmeter)

SCHIEDSRICHTER: Dr. Markus Huber

ZUSCHAUER: 80

BESONDERE EREIGNISSE: Foulelfmeter für Pullach (42.); rote Karte für Dotzler (Pullach/ 90.), rote Karte für Prechtl (Schwabmünchen/90+4)

 

Bericht von: Vanessa Bäumel