TSV Schwabmuenchen 1863 e.V.
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SV Donaustauf - TSV Schwabmünchen 0:2

Am Sonntag gelang es dem TSV Schwabmünchen sogar zwei Serien zu brechen.Mit dem 0:2 Erfolg gegen den SV Donaustauf brachen die Schwabmünchner die Heimsiegesserie ihres Gegners, der seit einem Jahr kein Spiel mehr im eigenen Stadion verloren hatte. Doch fast noch wichtiger, die Maiolo-Truppe konnte endlich ihre Negativserie beenden, denn sie absolvierten eine Partie, ohne ein Gegentor zu bekommen. Das geschah seit dem 29. April 2018 nicht mehr.Trainer Paolo Maiolo schickte sein Team mit lediglich zwei Veränderungen der Startelf in die Partie. Die Schwabmünchner brauchten ein paar Minuten um in das Spiel hineinzukommen, jedoch häuften sich daraufhin die Chancen der Schwarz-Weißen gewaltig. Sowohl Stefan Meisel, als auch Serhat Örnek hatten gute Möglichkeiten auf die Führung. Doch die größten Chancen hatte wohl Turgay Karvar, bei dem es heute partout nicht klappen wollte, so rollte zuerst der Ball nach seinem Schuss ganz knapp am leeren Tor vorbei. Danach ging das Leder noch ein paar weitere Male ganz knapp drüber oder seitlich vorbei. Doch auch die Gegner hatten ihre Möglichkeiten beispielsweise durch Nikola Vasilic, der nur knapp das Tor verfehlte. Nach einer guten halben Stunde Spielzeit hielt Nikica Filipovic einen Schwabmünchner Spieler, woraufhin er regelkonform die gelbe Karte sah. Jedoch war die Situation damit noch nicht beendet, nach Reklamieren und nicht gerade höflichem Verhalten gegenüber dem Unparteiischen sah Filipovic die gelb-rote Karte und somit musste der SV Donaustauf die restliche Zeit in Unterzahl bestreiten. Kurz darauf wurden dann die Bemühungen der Menkinger, die klar die bessere Mannschaft war, belohnt: Stefan Meisel versuchte sich im Strafraum gegen die Gegenspieler durchzukämpfen, verstolperte dann aber den Ball etwas, ließ aber nicht locker und somit kam dieser dann zu Fatlum Talla, welcher das Leder gezielt in die Maschen versenkte und seinem Team somit die Führung bescherte. Nach der Pause vollbrachte SV-Coach Josef Schuderer dann einen ungewöhnlichen Zug: Er wechselte gleich dreimal. Durch den frischen Wind, kamen die Donaustaufer besser ins Spiel, alsin den ersten 45 Minuten, doch die Schwabmünchner ließen nicht nach und dominierten weiterhin. Nach einem schönen Spielzug über den eingewechselten Fahad Barakzaie und Kevin Kümmerle, flankte letzterer quer zu Thomas Rudolph, welcher dann mit seinem Schuss auf 0:2 erhöhte. Danach hatten die Schwabmünchner noch ein paar Möglichkeiten beispielsweise durch Serhat Örnek oder Fahad Barakzaie, jedoch flachte die Partie immer mehr ab und die Menkinger haben endlich wieder ein Sieg ohne Gegentor feiern können.Stimmen zum Spiel: Paolo Maiolo (Trainer TSV Schwabmünchen): „Ich habe das Training in den vergangenen Tagen an die Stärken von Donaustauf angepasst, welche ich im Spiel gegen die kleinen Löwen gesehen habe. Die Mannschaft hat das gut umgesetzt und dadurch hatten wir einige Chancen, durch die wir zu Halbzeit eigentlich schon höher führen müssen. Die gelb-rote Karte hat mir eigentlich nicht so in die Karten gespielt, da man Gefahr läuft mit einem Mann mehr nicht mehr so viel zu laufen und nachzulassen. Jedoch haben wir spielerisch und läuferisch heute gut dagegen gehalten und das Spiel insgesamt gesehen verdient gewonnen. Es freut mich aber sehr, dass unsere negativ Serie gerissen ist und wir endlich wieder zu null gespielthaben. Wenn wir jetzt am Mittwoch noch punkten können und bestmöglich mit sieben Punkte nach Pipinsried reisen würden, wäre ich schon sehr beruhigt.“Josef Schuderer (Trainer SV Donaustauf): „Irgendwann reist jedeSerie und das ist uns heute auch passiert. Ich habe den TSV Schwabmünchen nur auf Video beobachten können und versucht daraus die Stärken und Schwächen herauszukristallisieren. Es ist uns zehn Minuten gelungen unsere Möglichkeiten erfolgreich durchzusetzen, doch dann musste ich bereits nach 15 Minuten umstellen. Unser Problem war heute einfach, dass zu viele Spieler in den eigenen Reihen zu bequem und zu faul waren. Dadurch habe ich auch zur Pausedreimal gewechselt, denn diese drei Spieler haben mehr geholfen als die die ich ausgewechselt habe. Wir sind jetzt nachder Niederlage gelandet und müssen mit mehr Risiko und Leidenschaft zeigen.“Michael Fischer (Spieler SV Donaustauf/ehemaliger Spieler Schwabmünchen): „Meines Erachtens nach war der Anfang gar nicht so schlimm von uns, wir waren eigentlich ganz gut drin. Doch dann haben wir umgestellt und nach der gelb-roten Karte war es vorbei. Wir sind 20 Minuten nicht mehr über die Mittellinie gekommen. Schwabmünchen ist ein gutes Team mit sehr guten Spielern, die ihr Spiel sehr gut gemacht haben und damit sind wir nicht zurechtgekommen.“

SV Donaustauf Hanke (Tor); Gögl; Dabo; Baldauf; Fischer; Alschinger; Vasilic (ab 46. Kowalcyk); Filipovic; Figueiredo (ab 46. De Lima); Kysela; Abdihodzic (ab 46. Emini)

TSV Schwabmünchen Brunner(Tor); Karvar (ab 72. Villani); Kusterer; Kümmerle; Örnek; Hannappel; Meisel (ab 59. Barakzaie); Prechtl; Talla (ab 87. Müller); Uhde, Rudolph

Tore 0:1 Talla (34.); 0:2 Rudolph (64.)

Schiedsrichter Assad Nouhoum

Besondere Ereignisse gelb-rote Karte für Filipovic (SV Donaustauf, 31. Minute)

Zuschauer 300