TSV Schwabmuenchen 1863 e.V.
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TSV Schwabmünchen -TSV 1860 München 2  0:2

Pläne sind etwas für dei Zukunft, mit Dauer. Einen solchen Plan hatten die Schwabmünchner Fußballer vor der Partie gegen die „kleinen“ Löwen sicherlich auch. Nur das mit der Dauer klappte mit dem Matchplan nicht so ganz.

Denn bereits nach vier Minuten konnten die Schwabmünchner diesen bei Seite legen – die Gäste aus München führten da nämlich schon mit 1:0. Nach einem schlechten Rückpass von Nikola Aracic vervollständigte Schwabmünchens Torhüter Stefan Brunner die Fehlerkette und spielte einem Löwen den Ball an der Strafraumkante direkt in die Füße. Es folgte ein Querpass auf Durrans, der nur noch einschieben musste.

So waren die Schwabmünchner noch gar nicht richtig im Spiel, als sie schon zurück lagen – und dass gegen eine Mannschaft, von der bekannt ist, dass sie sich taktisch clever zu verhalten weiß und zudem schnell ist.

Doch das war nicht das einzige Schwabmünchner Problem. Es war auch ein gutes Stück weit die eigene Leistung, die einem Erfolg im Weg stand. Schwabmünchen agierte oft zu behäbig und ungenau, so dass es für die schneller 60er leicht war, einen engmaschigen Abwehrriegel um den eigenen Strafraum aufzubauen. Das ungenaue Aufbauspiel der Schwabmünchner sorgte zudem dafür,dass die Gäste aus der Landeshauptstadt immer wieder zu gefährlichen Angriffen kamen. Dabei konnte sich Schwabmünchens Torhüter Stefan Brunner mehrfach auszeichnen und somit seine Beteiligung an der Gästeführung wieder halbwegs vergessen machen. Nur einmal klappte das Schwabmünchner Aufbauspiel. Nach einer schnellen Kombination kam Thomas Rudolph zum Abschluss, doch Schwabmünchens bislang erfolgreichster Torschütze zielte über das Tor.

Zur Pause reagierte Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo und beendete das glücklose Startelfdebüt von Marci Villani und Christian Miller. Für die beiden kamen Fatlum Talla und Stefan Meisel in die Partie.

Doch wirklich viel änderte sich nicht. Schwabmünchen versuchte Druck aufzubauen, scheiterte dabei aber immer wieder an der Genauigkeit. Die Hausherren hatten mehr vom Spiel, aber schufen daraus keine wirklichen Tormöglichkeiten.

Nach einer guten Stunde musste auch noch Timo Prechtl angeschlagen den Platz verlassen, für ihn kam Tim Uhde und somit auch ein wenig mehr Schwung ins Spiel. Uhde war es auch, der mit einem Kopfball die beste Schwabmünchner Chance hatte.

 

Gut einen Viertelstunde vor dem Ende schien dann die Partie endgültig für die Schwabmünchner gelaufen. Mit einem Fehlpass leitete Maik Uhde einen Gästeangriff ein, den er mit einem Foulspiel beendete. Zur Überraschung aller griff dabei Schiedsrichter Benjamin Mignon in die Gesäßtasche und zückte Rot. Warum weiß wohl nur er, denn Uhdes Foul war weder besonders hart, noch eine Notbremse.

Doch in Unterzahl legten die Schwabmünchner nochmals eine Schippe auf. Das Heimteam bäumte sich auf und wollte die drohende Niederlage nicht hinnehmen. Die Gäste konnten nur noch die Bälle hinten raus schlagen, um sich ein paar Sekunden zu befreien. Ein Freistoß aus dem Halbfeld hätte die Hausherren nochmals in Spiel bringen können. Schwabmünchen rückte auf, doch der schlecht getretene Ball kam dem Strafraum nicht wirklich gefährlich nahe. Die Münchner spielten noch einmal mit einem langen Ball ihre Schnelligkeit aus und Schwabmünchens Torhüter Stefan Brunner zögerte zu lange beim Herauslaufen, kam so zu spät und konnte Münchens Greilinger nur noch hinterherlaufen und zusehen, wie dieser zum 0:2 ins leere Tor vollendete.

„Ich kann meiner Mannschaft aus kämpferischer Sicht nichts vorwerfen“, so Schwabmünchen Trainer Paolo Maiolo.