TSV Schwabmuenchen 1863 e.V.
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TSV Kottern - TSV Schwabmünchen 3:2

Trotz einer guten Aufholjagd und viel Kampfeinsatz, konnte der TSV Schwabmünchen erneut keine Punkte holen, auch wenn es diesmal sehr unglücklich verlaufen ist. Mit 3:2 mussten sich die Menkinger gegen den TSV Kottern geschlagengeben. „Ich kann meinem Team keinen Vorwurf machen. Wir müssen weiterarbeiten und die Punkte wo anders einsammeln“, so Trainer Paolo Maiolo auf der Pressekonferenz.Den Zuschauer bot sich neben dem herrlichen Fußballwetter auch ein sehr ansehnliches Duell der beiden Mannschaften. Wobei der TSV Schwabmünchen in den ersten 20 Minuten kein richtiges Mittel für sein Gegenüber fand. Daraus resultierte dann auch der Führungstreffer der Allgäuer, der nach einem Freistoß durchMarco Miller das Leder in die Maschen brachte. Im Anschluss daran hatte der Schwabmünchner Fatlum Talla eine 100-prozentige Chance, als er allein vor dem Toram Keeper scheiterte. Auch Fabio Maiolo verfehlte mit einem Weitschuss nur knapp das Ziel. Doch auch die Gastgeber hatten so ihre Möglichkeiten die Führung zu erhöhen, sei es durch einen Lattentreffer (34.) oder einen Schuss aus kurzer Distanz (22.).„In den ersten 20 Minuten nach der ersten Hälfte waren wir dran. Kottern hat heute durch seine Abwehrleistung geglänzt und auch ihre Konter waren gut. Wir hätten das Spiel aber auch kippen können, doch dann kam aus dem Nichts das 3:2. Ein Remis wäre vollkommen in Ordnung gegangen“, so zweiter Vorsitzender Stefan Ammann nach dem Spiel. Direkt nach dem Wiederanpfiff konnte Schwabmünchens Torwart Kilian Röder einenFreistoß nicht festhalten, sodass Roland Fichtl den Ball sicher ins Eck verwandeln konnte. Dadurch ließ sich der TSV Schwabmünchen aber nicht weiter verunsichern und legte kurze Zeit später durch den zur Halbzeit eingewechselten Thomas Rudolph nach. Der Kapitän lupfte das Leder geschickt über den Torwart ins Tor und brachte sosein Team wieder ins Spiel. Somit begann die Aufholjagd, denn die Schwarz-Weißen wurden immer dominanter. Daraus resultierte dann auch, der fünf Minuten später folgende, Ausgleich durch Maik Uhde, als der eine Hereingabe durch seinen Schuss gekonnt abschloss. Nach diesem neuen Aufwind, wurde das Team von Paolo Maiolo immer stärker und es schien nur noch eine Frage der Zeit, bis der Führungstreffer für die Singoldstädter kommen würde. Genug Möglichkeiten dazu waren da, wie zum Beispiel erneut ein Weitschuss von Fabio Maiolo oder ein Schuss von Christoph Mittermaier, der das Außennetz traf. Die Partie wurde immer spannender und hitziger, was auch die teilweise fragwürdigen Entscheidungen des Unparteiischen verursachten. Doch für schwache Nerven war das Spiel in den letzten 20 Minuten nichts mehr. Dennoch wurde die klasse Leistung der Menkinger erneut nicht belohnt, denn in der 72. Minute traf es die Schwabmünchner unglücklich: Nach einer Ecke schaffte es Miller erneut seine Mannschaft in Führung und dann letztlich auch zum Sieg zu bringen. Auch für Spieler Christoph Mittermaier wäre ein Punktgewinn realistisch gewesen: „Uns hat sich heute ein tiefstehender Gegner geboten, der ausschließlich auf Konter aus war. In den ersten 20 Minuten haben wir dagegen kein Mittel gefunden. Am Endeder ersten Hälfte wurde es dann besser. Ab der Mitte der zweiten Hälfte haben wir den Druck erhöht und sind mit dem Doppelschlag noch einmal zurückgekommen. Durch das dritte Tor, das einfach unglücklich war, wurde uns die realistische Chance auf einen Punktgewinn verwehrt.“

TSV KOTTERN: Heiland (Tor); Miller; Kaya; Hänsle; Franke; Moll; Fichtl; Yazir; Jocham; Speiser (ab 70. Redle); Barbera

TSV SCHWABMÜNCHEN: Röder (Tor); Kusterer (ab 46. Karvar); Maiolo; Merane: Schmid (ab 46. Rudolph); Örnek (ab 80. Abazi); Prechtl; Mittermaier; Talla; Herzig; Uhde

TORE: 1:0 Miller (10.); 2:0 Fichtl (46.); 2:1 Rudolph (53.); 2:2 Uhde (57.); 3:2 Miller(72.)

ZUSCHAUER: 430

 

Bericht von: Vanessa Bäumel

TSV Schwabmünchen - SV Pullach 0:2

Die Sonne schien, die zweite Mannschaft hatte zuvor das Derby gegen Wehringen gewonnen – alles war bereitet für einen schönen Fußballnachmittag in Schwabmünchen. Doch der Bayernligist machte seinen Fans einen Strich durch die Rechnung und unterlag Pullach mit 0:2. Es ging munter hin und her in einer umkämpften und unterhaltsamen ersten Halbzeit. Beide Teams gingen ordentlich zur Sache. Das Mittelfeld wurde schnell überbrückt und es gab Gelegenheiten hüben wie drüben. Die beste Schwabmünchner Chance hatte in der sechsten Minute Phillip Schmid. Der Schwabmünchner Torjäger wurde mustergültig vin Fabio Maiolo bedient, der den Ball im Mittelfeld erobert hatte. Er lief alleine auf den Pullacher Keeper zu, blieb in dem Duell aber zweiter Sieger. Die Gäste waren nur selten gefährlich – bis zur 33. Minute: Nach einem Freistoß auf der rechten Angriffsseite kam der Ball zu Martin Bauer, der aus 18 Metern abzog. Felix Thiel kam nicht mehr rechtzeitig runter und musste den haltbar scheinenden Ball passieren lassen. Zu allem Unglück verletzte sich der Schwabmünchner Keeper auch noch an der Schulter in dieser Szene und musste ausgewechselt werden. Für ihn kam Kilian Röder. Und es kam noch dicker für die Gastgeber: In der Nachspielzeit der ersten Hälfte erhöhte Alexander Jobst per Kopf auf 2:0. Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper. Die Schwabmünchner brachten in der zweiten Hälfte Jeton Abazi für den glücklosen Rainer d’Almeyda und machten Druck, doch oft waren die Zuspiele zu Ungenau, so dass man nur selten wirklich gefährlich vors Gästetor kam. Die beste Chance hatte in der 54. Minute Serhat Örnek, dessen Schuss Gästekeeper Marjan Krasnic stark parierte. Auf der anderen Seite waren die Gäste bei ihren Kontern immer wieder gefährlich, und so musste in der 65. Minute Elias Herzig auf der Linie klären und verhinderte so die endgültige Entscheidung. Schwabmünchen war weiter bemüht, fand aber einfach kein Durchkommen gegen die abgebrühten Gäste, so dass es beim 0:2 blieb.

TSV Schwabmünchen: Thiel - Kusterer, Maiolo, Merane, Schmid, Örnek, Prechtl, Mittermaier, Talla (76. Tsakirakis), Herzig, d’Almeida (46. Abazi)

Tore: 0:1 (33.) Bauer, 0:2 (45.) Jobst

Schiedsrichter: Annette Hanf

 

Bericht von: Norbert Staub

TSV Schwabmünchen - SV Türkgücü Ataspor München 1:3

Nichts zu feiern im Festzelt gab es gestern für den TSV Schwabmünchen. Im Spitzenspiel des 13. Spieltages unterlagen die Schwarz-Weißen gegen den souveränen Tabellenführer Türkgücü Ataspor München mit 1:3. Insgesamt gesehen gewann der hochambitionierte und mit vielen Stars gespickte Aufsteiger sicherlich nicht unverdient, weil die Gäste einfach die klareren Torchancen verbuchten und der prächtigen Zuschauerkulisse über weite Strecken ihre spielerische Klasse demonstrierten. Trotz der Niederlage lobte TSV-Coach Paolo Maiolo sein Team: „Ich kann meiner Mannschaft keine Vorwurf machen, weil wir gegen diesen starken Gegner alles gegeben haben.“ Maiolo sprach zudem von einer unglücklichen Niederlage, weil dem 1:2 wohl eine Abseitsstellung vorausgegangen sein soll. Dazu TSV Teammanager Werner Muth: „Keine Frage, Türkgücü war fußballerisch klasse. Aber das klare Abseits müssen die Unparteiischen einfach sehen. Wer weiß, ob wir dann nicht einen Punkt geholthätten.“ Auf der Gegenseite haderten die Münchner mit dem Elfmeterpfiff zum Ausgleich. „Die eventuellen Fehlentscheidungen auf beiden Seiten heben sich auf. Jedenfalls sind wir sehr froh und glücklich, hier gewonnen zu haben, weil ich weiß, wie schwer es in Schwabmünchen ist zu punkten, zumal wir nicht unbedingt einen Sahnetag erwischten“, resümierte Türkgücü-Coach Andreas Pummer. Ähnlich tief durch schnaufte der langjährige Sechziger-Keeper und jetzige Torwartrainer der Gäste Michael Hofmann: „Nach dem Rückschlag und dem 1:1 wäre ich mit einem Remis zufrieden gewesen. Allerdings werden wir zunehmend stabiler und jetzt 11 Siege aus 14 Spielen können sich für einen Aufsteiger schon sehen lassen.“ Nach kurzem Abtasten und gegenseitigem Respekt bekam der TSV zusehends Probleme und hatte Mühe sein Tor sauber zu halten. Das gelang bis kurz vor dem Wechsel mit Glück und Geschick, bevor YasinYilmaz mit einem herrlichen Schlenzer ins Kreuzeck Schwabmünchens Torhüter Felix Thiel keine Chance ließ. Gegen die beste Defensive der Liga taten sich die Einheimischen auch in der Folge schwer konstruktive Angriffe zu fahren. Aber als die Pummer-Elf verstärkt in den „Verwaltungsmodus“ schaltete, schienen die Schwarz-Weißen berechtigt Hoffnung zu schöpfen. Erst recht, als Thomas Rudolpheinen an Gabriel Merane verursachten umstrittenen Elfer sicher verwandelte. Doch der beiderseits unglücklich leitende Schiedsrichter Zippe pfiff bei einem Konter von Türkgücü weder ein Foul an Merane ab, noch die Abseitsstellung des Vorbereiters Ünal Tosun, worauf der eingewechselte Japaner Masaaki Takahara den Ball zum entscheidenden 1:2 über die Linie drückte. Wiederum Takahara blieb es vorbehalten in der 84. Minute mit dem 1:3 endgültig den Sack für seine Farben zuzumachen.

TSV Schwabmünchen: Thiel (Tor), Karvar (55. Örnek), Maiolo, Merane, Schmid, Prechtl, Mittermaier (85. D’Almeida), Talla (46. Kusterer), Herzig, M. Uhde, Rudolph

SV Türkgücü Ataspor München: Ndiaye (Tor), Rech, Tosun, Pigl (82. Faye), Yilmaz, Mitterhuber (71. Schmitt), Segashi, Odak, Thee, Holek (63. Takahara), Neumann

Tore: 0:1 Yasin Yilmaz (42.), 1:1 Thomas Rudolph (69./Foulelfmeter), 1:2 Masaaki Takahara (82.), 1:3 Masaaki Takahara (84.)

Schiedsrichter: Thomas Zippe (Passau)

Zuschauer: 510

 

Bericht von: Gerd Huber

SSV Jahn Regensburg - TSV Schwabmünchen 2:2

Für den TSV Schwabmünchen hat es am 12. Spieltag, trotz früher Führung, nicht zu einem erneuten Sieg gereicht. Mit 2:2 trennten sich die Schwarz-Weißen und der Jahn Regensburg II, der fünf Profis zum Einsatz brachte. Das Spiel begann ziemlich fulminant, als Talla vor dem Strafraum gefoult wurde. DasSpiel lief aber weiter und Turgay Karvar schaffte es den Ball ins Tor zu bringen und somit sein Team in Führung zu bringen. Im Gegenzug mussten die Schwabmünchner fast den Ausgleich wegstecken, doch die Menkinger Abwehr rettete im letzten Moment. Im Allgemeinen war die erste Halbzeit auf beiden Seiten von einigen Torchancen geprägt. So schoss Maik Uhde beinahe ein Eigentor, als sein Pass zu Felix Thiel fast das eigene Tor traf. Auch Turgay Karvar hatte noch einmal die Möglichkeit auf ein weiteres Tor, doch sein Ball ging drüber. Nach einer halben Stunde fiel dann als Resultat eines Ballverlustes im Mittelfeld der Ausgleich, als Cihangir Özlokman den Ball über Felix Thiel in die Maschen lupfte. Danach kamen die Schwabmünchner nicht mehr so recht ins Spiel und der letzte Zug zum Tor wollte nicht so recht funktionieren. „Es war eine spannende Partei, bei der für beide Seiten mehr drin gewesen wäre. Die technische Komponente von Regensburg war sehr gut, doch diese konnten sie mannschaftlich nicht ausspielen“, so 2. Vorsitzende Stefan Ammann. „Das Unentscheiden war auf jeden Fall verdient und ich bin zufrieden damit“, so Ammann weiter.Nach der Halbzeitpause war es wie verhext, die Menkinger brachten einfach nichts mehr rein. Sowohl der Freistoß von Turgay Karvar, als auch die Chance von Fatlum Talla fand ihr Ziel einfach nicht. In der 58. Minute musste die Truppe von Trainer Paolo Maiolo einen Rückschlag einstecken: Der Ball konnte im Strafraum nicht geklärt werden und somit fand der zweite Schuss von Haris Hyseni dann letztlich seinZiel. Danach hatten es die Schwabmünchner unter anderem ihrem Keeper zu verdanken, nicht in höheren Rückstand zu geraten, denn dieser lieferte zwei Glanzparaden bei Weitschüssen. Auch Fabio Maiolo stach in diesem Spiel mit seiner Leistung deutlich heraus. In der 63. Minute scheiterte Gabriel Merane erst im Strafraum, daraufhin kam der Ball zu Fatlum Talla, welcher wiederum auch Merane flankte und dieser brachte das Runde ins Eckige zum 2:2. Es folgten einige Chancen auf beiden Seiten, doch keine Mannschaft konnte den Sieg ausmachen.Auch Co-Trainer Rene Ott war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Die Jungs haben umgesetzt was wir von ihnen wollten. Nach dem Tor haben wir ein wenig die Ordnung verloren und somit kam unser Gegner besser ins Spiel. Wir habendie Konter nicht sauber gespielt und die Gegentore zu leicht hergegeben. Das Unentschieden geht bei diesem starken Gegner auf jeden Fall klar.“Auch der Spieler Jeton Abazi des TSV Schwabmünchen, der bei der Reserve nach zweieinhalb Monate Verletzung eingesetzt wurde, konnte mit einem Doppelpack sein Können unter Beweis stellen.

SSV Jahn Regensburg II: Weidinger (Tor); Panafidin; Kraus; Kopp; Odabas; Hyseni (ab 83. Bögl); Özlokman; Pfab; Kraljevic; Muslimovic; Medineli

TSV Schwabmünchen: Thiel (Tor); Karvar (ab Kling); Kusterer; Maiolo; Merane; Schmid; Örnek (ab 83. D'Allmeida); Mittermaier (ab 60. Prechtl); Talla; Herzig; Uhde

Tore: 0:1 Karvar (5'); 1:1 Özlokman (30'); 2:1 Hyseni (58'); 2:2 Merane (63')

Schiedsrichter: Manuel Steigerwald

 

Bericht von: Vanessa Bäumel

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