TSV Schwabmuenchen 1863 e.V.
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TSV Landsberg - TSV Schwabmünchen 1:3

 

Derbys haben so ihre eigenen Gesetze. Und Geschichten. Das Derby zwischen dem TSV Landsberg und dem TSV Schwabmünchen hat sogar derer zwei Geschichten. Jede für eine Hälfte.

Die erste Hälfte handelt vom Schwabmünchner Zauberfußball und der Ungerechtigkeit, die es immer wieder im Fußball gibt. Von Beginn an waren die Schwabmünchner am Drücker, auch weil Landsbergs Defensive bestenfalls die Qualität eines aufgescheuchten Hühnerhaufens aufs Feld brachte. Die Maiolo-Elf durfte schalten und walten wie sie wollte. Schnell gab es die ersten Chancen für Schwabmünchen und nach einer Viertelstunde den ersten Torjubel. Schnell von hinten raus, zum Teil im Direktpassspiel, kam der Ball über Lucas Kusterer, Turgay Karvar und Max Hannappel zu Stefan Meisel, der eiskalt verwandelte. Nur wenig später schickte Landsbergs Trainer Sven Kresin seine komplette Bank zum Aufwärmen, doch die Botschaft kam da noch nicht auf dem Feld an. Schwabmünchen hatte Chance um Chance. Nach etwas mehr als 20 Minuten stecke Karvar auf Serhat Örnek durch und verwandelte trocken zum 2:0 für Schwabmünchen. Ein schöner Fußballnachmittag für die Schwarz-Weißen deutete sich an. Kurz vor der Pause durfte dann Schwabmünchens Keeper Stefan Brunner erleben, wie ungerecht Fußball sein kann. Brunner, Sportsmann durch und durch, gestand ein, dass er als letztes am Ball war und so gab es Ecke statt dem angezeigtem Abstoß. Genau diese Ecke unterlief Schwabmünchens Keeper und Landsbergs Bonfert nickte zum Anschlusstreffer ein. „Das war der erste Fehler, den Stefan gemacht hat, seit er hier ist, das ist nicht so schlimm“, spiegelte Trainer Paolo Maiolo die allgemeine Stimmungslage nach dem unglücklichen Aktion wieder. Wobei Brunner auch in der zweiten Hälfte mehrfach zeigen durfte, was er kann. Der Landsberger Treffer war ärgerlich, aber ob der Schwabmünchner Dominanz schien er kein Problem dazustellen. Zumal Schwabmünchen zu diesem Zeitpunkt schon höher hätte führen können, gar müssen. Nachdem Landsberg nach einer Gelb-Roten Karte noch vor der Pause nur noch zu zehnt war, schien das alles kein Problem.

Doch die zweite Hälfte schrieb eine andere Geschichte. Schwabmünchen wirkte wie ausgewechselt. Es schien, als haben die Teams in der Pause die Trikots getauscht. Landsberg machte in Unterzahl Druck und Schwabmünchen schien das Spielen verlernt zu haben. „Wir können scheinbar nicht Überzahl“, so Paolo Maiolo, „die Mannschaft muss mir erklären, was da los war“, fordert er. Landsberg schnürte Schwabmünchen phasenweise ein, scheiterte nur an Stefan Brunner und dem noch vorhandenen Willen der Schwabmünchner, gewinnen zu wollen. Die sich bietenden Konterchancen vergaben die Schwabmünchner fahrlässig bis auf die Allerletzte, die mit dem Schlusspfiff zum 3:1 führte.

Am Ende steht ein verdienter Schwabmünchner Sieg, der dem Trainer wohl ein paar graue Haare mehr beschert hat. „Erst Barcelona, dann Braunschweig. Das ist nicht zu glauben“, schüttelt er nur den Kopf.

 

 

Bericht von: Christian Kruppe

TSV Schwabmünchen - TSV 1880 Wasserburg 4:1

Einen klaren Sieg schaffte der drittplatzierte TSV Schwabmünchen am Sonntagnachmittag gegen den zweitplatzierten TSV Wasserburg. Mit 4:1 konnten die Menkinger nach einer hervorragenden Leistung einen verdienten Sieg einfahren.

Das Spiel startete bereits fulminant, als Turgay Karvar in der dritten Minute den Ball nicht richtig traf und somit das 1:0 nur knapp verfehlte. Insgesamt war die erste Hälfte von einem sehr hohen Tempo geprägt, dominiert haben sie aber die Schwabmünchner. In der zwölften Minute kam es zur verdienten Führung, als Fatlum Talla mit einem wunderschönen Distanzschuss das obere Eck traf. Die Freude währte nicht lange, denn nachdem Keeper Stefan Brunner zunächst einen Freistoß klären konnte, saß der Nachschuss von Christoph Scheitzeneder.

Schwabmünchen macht munter weiter

Davon ließen sie die Schwabmünchner jedoch nicht beirren und machten mit ihrem Spiel munter weiter. Nach einem schönen Spielzug über Thomas Rudolph, der zu Rainer D’Almeida durchsteckte, konnte dieser den Keeper umlaufen und musste den Ball nur noch einschieben. Nur wenige Minuten später war es erneut Rainer D’Almeida, der sich durch die Abwehr kämpfte und das Leder erneut in die Maschen schob.

In der 52. Minute gab es dann eine riesen Chance durch Serhat Örnek, der im Alleingang auf das leere Tor zulief, jedoch nicht abschloss, sodass ein heran eilender Gegenspieler noch klären konnte. In der 62. Minute machte es Serhat Örnek aber besser, als er nach einem tollen Spielzug über Thomas Rudolph und Rainer D’Almeida zum 4:1-Endstand traf. Einen Wermutstropfen gab es in der 68. Minute, als Thomas Rudolph nach einem Foul mit einer Knieverletzung ausgewechselt werden musste.

„Es ist ein total verdienter Sieg für uns. Alle Tore von uns waren gut herausgespielt. Meine Mannschaft hat heute eine sensationelle Leistung an den Tag gelegt. Ich habe vor dem Spiel nicht mit einem so hohen Sieg gerechnet, aber wir haben Wasserburg heute definitiv trocken gelegt“, so der zufriedene Schwabmünchen Coach Paolo Maiolo.

Thiele: Das beste Spiel

„Es war bisher das beste Spiel, was ich gesehen hab. Alle haben super gekämpft und bis zur letzten Minute alles gegeben. Die Abwehr hat heute klasse gespielt und auch gewisse Einzelspieler waren einfach top heute. Alles in allem hat heute alles geklappt“, so der glückliche Abteilungsleiter Germar Thiele nach dem Spiel.

Bericht von: Vanessa Bäumel

TSV Schwabmünchen - SpVgg Hankhofen-Hailing 2:0


Die Anspannung bei den Schwabmünchner war vor der Partie durchweg spürbar. Die Frage, wie die Mannschaft die Niederlage in Deisenhofen verkraftet hat, lag auch unausgesprochen in der Luft.

Und in den ersten Minuten war es auf dem Platz zu sehen, dass diese Partie nicht ganz spurlos an der Mannschaft vorbeigegangen ist. Die Schwabmünchner wirkten noch etwas verunsichert, doch es dauerte keine zehn Minuten, bis das Team um Kapitän Tim Uhde diese Verunsicherung mehr und mehr abwarf. Was dann folgte, war die Rückkehr zu alter Stärke. Gerade in der ersten Hälfte hatten die Hausherren über weite Strecken das Heft in der Hand, einzig in Sachen Torabschluss blieben die Jungs von Trainer Paolo Maiolo noch etwas schuldig.

In der ersten Druckphase nach gut zwanzig Minuten reihten sich die Torgelegenheiten aneinander, doch Zählbares sprang noch nicht heraus. So dauerte es etwas mehr als eine halbe Stunde, ehe der Ball über den sehr starken Fatlum Talla und Fahhad Barakzaie den Weg zu Tim Uhde fand, der sich aus gut 18 Metern ein Herz fasste und zur Führung einnetzte. Somit konnte Schwabmünchens Spielführer seine seit März 2018 anhaltende Torflaute auf durchaus sehenswerte Weise beenden.

Auch danach waren die Hausherren weiter am Drücker, verpassten es aber das durchaus verdiente 2:0 zu machen.

Nach dem Seitenwechsel hatten die Schwabmünchner das Heft weiter in der Hand. Doch egal wer es versuchte, der zweite Treffer wollte nicht gelingen. Am nächsten dran war zuerst Rainer Da ´Almeida, der den verletzten Turgay Karvar auf der Außenbahn ersetzte, als er dem Ball von der Grundlinie aus nicht mehr genug Drall geben konnte, so dass dieser nur vor der Torlinie entlang am Erfolg vorbei rollte. Nur wenig später war Fatlum Talla drauf und dran, seine starke Leistung mit einem Treffer zu krönen. Doch sein Freistoß von halblinks strich knapp übers Kreuzeck.

Nach einer guten Stunden wurden die Gäste mutiger und kamen zu mehr Spielanteilen. Große Torgefahr strahlten sie dabei nie aus, einzig bei Standardsituationen wurde es gelegentlich brenzlig vor dem Schwabmünchner Tor.

Gerade in dieser Phase verpassten es die Gastgeber, mit sauber ausgespielten Kontern für die Entscheidung zu sorgen.

Traumfreistoß sorgt für die Entscheidung

Die Vorentscheidung fiel dann sechs Minuten vor dem Ende. Serhat Örnek marschierte auf das Hankofer Tor zu und wurde kurz vor dem Strafraum von Hankofens Brian Wagner unsanft gestoppt. Zur Überraschung aller zeigte der mäßige Schiedsrichter Michael Hochrinner Wagner für diese Aktion die Rote Karte. „Völlig überzogen“, urteilte sogar Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo nach der Partie. Serhat Örnek hingegen wars egal, denn den fälligen Freistoß zauberte er wunderschön zum 2:0 ins Kreuzeck.

So stand am Ende ein verdienter Schwabmünchner Sieg, was auch Hankofens Trainer Gerry Huber nach Spielende bestätigte. „Schwabmünchen vom Kopf wesentlich frischer als wir. So richtig torgefährlich sind wir in den 90 Minuten eigentlich nicht geworden“, bilanzierte Huber.

Mehr Zufriedenheit zeigte Paolo Maiolo: „Der Sieg war verdient“, stellt er fest, „aber wir hätten viel früher für Klarheit sorgen müssen“, schränkt er ein.

Trotz der durch die Ausfälle von Timo Prechtl (Muskelverletzung) und Turgay Karvar (Knie) nötigen Umstellungen agierten die Schwabmünchner über weite Strecken wie aus einem Guss. Maximilian Hannappel rückte für Prechtl in die Dreierkette, für ihn rückte meist Tim Uhde auf die Sechserposition. Rainer D´Almeida übernahm die freie Stelle auf der Außenbahn von Tirgay Karvar und legte dabei einen durchaus ordentliche Bewerbung für weitere Einsätze ab. Nur muss der junge Offensivmann im Abschluss noch Abgeklärter werden.

Schwabmünchen setzt sich mit dem Erfolg weiter in der Spitzengruppe fest und kann so relativ entspannt am kommenden Wochenende zum TSV Kottern ins Allgäu reisen.

Bericht von: Christian Kruppe

TSV Schwabmünchen - FC Ingolstadt 04 1:1

Die Bayernliga-Fußballer des TSV Schwabmünchen bleiben weiter ungeschlagen. Mit einem 1:1-Remis trennten sich die Menkinger und deren Gegner FC Ingolstadt II.

In der ersten Hälfte hatten die „kleinen Schanzer“ mehr Spielanteile und Schwabmünchen einige unnötige Ballverluste. Nach einer Viertelstunde gab es ein Foul von Max Hannappel. Den daraus resultierende Freistoß schoß der Schanzer Gordon Büch unhaltbar in den Winkel – ein Treffer, den so wohl nur wenige Fußballer in der Bayernliga hinkriegen.

In der ersten Hälfte zeigten sich die Gäste aus Ingolstadt sehr zweikampfstark, jedoch kamen auch die Schwabmünchner nach und nach besser ins Spiel und hatten diverse Chancen, durch Jeremias Müller, Turgay Karvar und Serhat Örnek. Der Gegner der Schwarz-Weißen bot allerdings ein gefährliches Umschaltspiel, was zu einer guten Chance von Sebastian Süß führte, der nur knapp am Kasten von Stefan Brunner vorbei schoss.

Nach der Pause wurde der TSV Schwabmünchen besser

Nach der Pause wurde die Schwabmünchner Mannschaft immer besser gab jetzt richtig Gas. Die Gastgeber agierten mit mehr Druck und hatten nun deutlich mehr Spielanteile. In der 68. Minute wurde das belohnt, als der junge Jeremias Müller nach toller Vorarbeit vom eingewechselten Rainer D’Almeida und Thomas Rudolph sich ein Herz fasste und den Ball gnadenlos in die Maschen schoss.

Im Anschluss hatten die Schwarz-Weißen immer mal wieder Möglichkeiten, doch der Siegtreffer wollte nicht mehr fallen. Einen Aufreger gab es in der 74. Minute, als der Ingolstädter Sebastian Süß nach einem bösen Foul gegen Maik Uhde die rote Karte bekam. Die Schlussphase war dann noch mal spannend, aber dem TSV Schwabmünchen fehlte diesmal das Glück, um die Partie endgültig zu drehen.

Schwabmünchens Trainer Paolo Maiolo, war zufrieden mit der Vorstellung seines Teams; „In der zweiten Hälfte hätten wir einen Sieg mehr verdient. Meine Mannschaft hat in der ersten Halbzeit etwas schwach gespielt, aber Ingolstadt hat auch sehr gut gepresst. Nach der Pause haben wir dann sowohl taktisch als auch personell umgestellt und dann auch verdientermaßen den Ausgleich erzielt. Ich bin mit der Leistung meines Teams in der zweiten Hälfte sehr zufrieden.“

Thiele: Kompliment an die Mannschaft

Germar Thiele, Abteilungsleiter des TSV Schwabmünchen, sagte nach der Partie: „Für mich war es das hochwertigste Spiel in dieser Saison. Ein Kompliment an unsere Mannschaft, die sich von der ersten auf die zweite Halbzeit nochmal um 50 Prozent gesteigert hat. Im Endeffekt kann der FC Ingolstadt glücklich sein mit diesem Punkt, obwohl sie eine sehr starke Mannschaft sind. Man merkt definitiv die Regionalligaerfahrung. Alles in allem ist das Unentschieden gerecht.“

Und Manfred Bock, Spielleiter TSV Schwabmünchen, meinte: „Es war das beste Spiel bis jetzt. Der Ausgang ist auf jeden Fall gerecht, schließlich war unser Gegner richtig gut. Die zweite Hälfte lief für uns besser, da wir die Scheu komplett abgelegt haben, denn in der ersten Hälfte hat man einen gewissen Respekt gemerkt.“

 

Bericht von: Vanessa Bäumel

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